Experimentieren und mehr

  • Mehr als 140 Kinder experimentieren im Rahmen der regionalen Ferienpass-Aktivitäten bei der BASF in Basel
  • Blick hinter die Kulissen der Industriefeuerwehr IFRB Basel


In jedem Kind steckt ein Forscher! Mehr als 140 abenteuerlustige Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren waren im Rahmen der Ferienpass-Aktivitäten von X-Island Baselland, Laufental-Thierstein und Birseck-Leimental zum «Keep Cool»-Experimentieren ins Kids’ Lab der BASF in Basel gekommen. Doch damit nicht genug. Als weiteres Highlight folgte eine spannende Erlebnistour bei der Industriefeuerwehr Regio Basel (IFRB).

Schutzbrille auf, Laborkittel an und los ging’s. Mit echten Laborgeräten ausgestattet, gingen die jungen Chemiedetektive beim «Keep Cool»-Experimentieren auf Entdeckungstour. Wie können wir Getränke für einen Picknickausflug kühl halten, ohne dabei Energie zu verschwenden? Das war die spannende Frage, der die jungen Forscher beim Experimentieren in Zweier-Teams folgten. Beim Tüfteln an der Lösung untersuchten sie unterschiedliche Dämmmaterialien, erstellten eine Temperaturmessreihe und erzeugten Strom mit einem Handkurbel-Dynamo. Anschliessend stellten sie eine Kältemischung her und beobachteten die Kristallbildung beim Gefrieren von Wasser.

Mischen, schütteln, staunen. Aufmerksam und mit grosser Begeisterung führten die Kids die chemischen Experimente durch - natürlich nur unter fachkundiger Anleitung. Als Betreuer standen den Jungforschern kompetente Mitarbeitende der BASF zur Seite. Und bei allem Engagement und Forscherdrang, die Sicherheit hatte immer oberste Priorität: Nur ungefährliche Stoffe kamen zum Einsatz.

Als Auszeichnung für die erfolgreiche Forschungsarbeit erhielten die Teilnehmer zum Abschluss des Workshops ein Experimentier-Diplom mit Tipps zum Weiterexperimentieren für zu Hause.

Aber zuvor gab es noch eine Menge mehr zu erleben. Schliesslich wartete die Industriefeuerwehr mit einer weiteren Aktion. Beim Rundgang durch die Feuerwache wurden Helme probiert, die Ausrüstung begutachtet und die Einsatzfahrzeuge bestaunt. Die Freude war riesig, als sich die Kinder in ein Feuerwehrauto setzen und unter Obhut von erfahrenen Feuerwehr-Profis Blaulicht und Martinshorn einschalten konnten. Auch die Praxis kam nicht zu kurz. Mit einer Kübelspritze konnten die «Feuerwehrminis» beim abschliessenden Wettlöschen ihre Zielgenauigkeit ausprobieren - kein Kind und kein Floriansjünger kam trocken davon.