«Happy Helvetia?» Ringvorlesung zu 50 Jahren Frauenstimmrecht

Das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern widmet dem 50. Jahrestag der Einführung des Stimmund Wahlrechts für Frauen in der Schweiz seine öffentliche Ringvorlesung.

Die Ringvorlesung ‘Happy Helvetia’ 50 Jahre Frauenstimmrecht’ des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung (IZFG) setzt die Frauen ins Zentrum, die von ihren neuen politischen Rechten Gebrauch machten und sich in die Bundespolitik einbrachten. Dabei verfolgt sie einen demokratietheoretischen Ansatz: Was bedeutet es für eine Demokratie, wenn quasi über Nacht allen mündigen Staatsbürgerinnen ein fundamentales Recht wie jenes des Stimmens und Wählens zugesprochen wird? Wer waren die Frauen, die sich als erste in die Bundespolitik einbrachten und wie erging es ihnen? Wie gestaltet sich die Situation der heutigen Bundespolitikerinnen? Wem fehlt bis heute die Möglichkeit, an den politischen Entscheidungsprozessen teilzunehmen?

Die online übertragene Vortragsreihe richtet sich nicht nur an Studierende, sondern adressiert ein breites Publikum. Sie knüpft inhaltlich an die am IZFG konzipierte Ausstellung ’Frauen ins Bundeshaus! 50 Jahre Frauenstimmrecht’ im Bernischen Historischen Museum an. Sofern es die Massnahmen gegen das Coronavirus zulassen, findet die Podiumsdiskussion am 27. Mai im Museum statt und bietet den Zuhörenden zugleich die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.

Die Ringvorlesung beginnt am Donnerstag, 4. März 2021 und findet jeweils donnerstags von 18.15 bis 19.45 Uhr online via Zoom statt. Anmeldung via E-Mail an: izfg-info@izfg.unibe.ch
(Sie erhalten einen Link für alle Vorträge der Ringvorlesung)

Das ganze Programm finden Sie hier.

Das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern

Das IZFG thematisiert aus einer Geschlechterperspektive gesellschaftspolitisch relevante Fragen. Es bündelt als disziplinenübergreifendes Netzwerk die Gender-Kompetenzen der Universität Bern und arbeitet als Kompetenzzentrum für interund transdisziplinäre Geschlechterforschung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis. Professorinnen und Professoren aus unterschiedlichen Fächern und Fakultäten engagieren sich für das Zentrum und Studierende mit verschiedenen disziplinären Hintergründen absolvieren hier ihr Studium in Geschlechterforschung.