«KRISS Joint Research Office» im

Die Zusammenarbeit zwischen der Empa und dem «Korea Research Institute of Standards and Science» ( KRISS ) im Bereich der Nano-Sicherheitsforschung wird durch die Eröffnung einer KRISS-«Aussenstelle» in St. Gallen weiter intensiviert. Am 23. Juli letzten Jahres hatten Empa-Direktor Gian-Luca Bona und KRISS-Vize-Präsident Hyun Min Park ein «Memorandum of Understanding» (MoU) für eine vertiefte Zusammenarbeit der beiden Institute unterzeichnet.

Die Empa ist eines der weltweit führenden Forschungsinstitute im Bereich Nano-Sicherheit und erforscht unter anderem die Wechselwirkungen zwischen Nanomaterialien und menschlichen Zellen und Geweben sowie der Freisetzung von Nanomaterialien in die Umwelt. Das KRISS erarbeitet Standards im Bereich Nanomaterialsynthese und -charakterisierung und beschleunigt so den Transfer von innovativen Nano-Materialien aus dem Labor hin zu praktischen Anwendungen. Das «kombinierte» Knowhow beider Institute ermöglicht somit eine sichere und nachhaltige Anwendung von Nanomaterialien in Konsumgütern und Healthcare-Produkten. Für beide Institute ist die Zusammenarbeit mit den weltweit führenden Instituten im Bereich Nanotechnologie von grosser Bedeutung, um eine Fakten-basierte und zielführende globale Harmonisierung der notwendigen Regulationen für Nano-Produkte zu erreichen. Die Vernetzung und der intensive Austausch vor Ort werden mit der strategischen Zusammenarbeit zwischen der Empa und dem KRISS weiter verstärkt.

«Konkret werden wir in zwei Bereichen zusammenarbeiten», erklärt Peter Wick, Leiter des Empa-Labors «Particles-Biology Interactions». «Einerseits erforschen wir, wie Nanomaterialien von Zellen aufgenommen werden, wo sie akkumulieren und welche Auswirkungen sie auf menschliches Gewebe haben; anderseits benötigen wir innovative, aber auch zuverlässige Methoden, um diese komplexen Interaktionen zu verstehen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.»

Wo gemeinsam Innovationen erarbeitet werden

Die Eröffnung des neuen «KRISS Joint Research Office» fand im Startfeld-Innovationszentrum statt in Anwesenheit von Kantonsrätin Isabel Schorer, die gleichzeitig Leiterin der Standortförderung St. Gallen ist, Nam Woong Song, Leiter des «Center for Nano Safety Metrology» am KRISS, und Alex Dommann, Leiter des Departements «Materials meet Life» und Direktionsmitglied der Empa. «Das Startfeld-Innovationszentrum ist der ideale Standort für das ,KRISS Joint Research Office’», so Startfeld-Geschäftsführer Peter Frischknecht, «weil es ein Ort ist, an dem sich in unmittelbarer Nähe zur Empa innovative Unternehmer und hervorragende Wissenschaftlerinnen begegnen, um miteinander Neues zu entdecken und zu entwickeln.»

Uber KRISS : As the National Metrology Institute representing the Republic of Korea, pursuant to Article 13 of the Framework Act on National Standards, KRISS provides internationally recognized national measurement standards to its customers in various industries as a means to help improve the quality and competitiveness of Korean industrial products in global markets.


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