Mehr Finanzierung für Swiss TPH von den Basler Kantonen

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Die Erhöhung der Kernfinanzierung hilft dem Swiss TPH bei der Umsetzung seiner M

Die Erhöhung der Kernfinanzierung hilft dem Swiss TPH bei der Umsetzung seiner Mission: die Verbesserung der Gesundheit der Menschen in Basel, der Schweiz und auf der ganzen Welt. (Foto: Joachim Pelikan / Swiss TPH)

Die Regierungen von den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt haben ihren jährlichen Kernbeitrag an das Schweizerische Tropenund Public Health-Institut (Swiss TPH) von insgesamt CHF 7,26 Millionen pro Jahr auf CHF 8 Millionen erhöht. Der Gesamtbetrag von CHF 32 Millionen Kernmitteln für die nächste 4-Jahresperiode trägt dazu bei, die öffentliche und globale Gesundheit durch Exzellenz in Forschung, Lehre und Dienstleistungen zu verbessern.

Ab dem 1. Januar 2021 werden die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt die Kernfinanzierung des Swiss TPH erhöhen und ihren jährlichen Betrag von CHF 7,26 auf CHF 8 Millionen erhöhen. Dieser Beitrag wird zu gleichen Teilen zwischen den beiden Kantonen aufgeteilt.

"Wir sind den Regierungen von Basel-Landschaft und Basel-Stadt zutiefst dankbar für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und das Vertrauen, das dieser wunderbaren Entwicklung zugrunde liegt," sagt Jürg Utzinger, Direktor des Swiss TPH. "Wir danken beiden Kantonen aufrichtig für diese wichtige Erhöhung der Kernfinanzierung, die es uns ermöglicht, auf unsere Mission - die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen lokal, national und international zu verbessern - hinzuarbeiten."

Neben den Beiträgen der beiden Kantone erhält das Swiss TPH auch eine Kernfinanzierung durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und die Universität Basel (im Falle der Universität über eine Leistungsvereinbarung). Die gesamte Kernfinanzierung macht nur etwas mehr als 20% des Gesamtumsatzes aus; die restlichen 80% sind kompetitiv eingeworbene Mittel aus Forschungs-Grants, Kursen und Dienstleistungsaufträgen.

"Es ist für ein Institut wie das unsrige ungewöhnlich, einen so grossen Anteil der Gesamtfinanzierung kompetitiv akquirieren zu müssen. Dies stellt eine grosse Belastung für die Organisation dar," so Utzinger. "Unser Ziel ist es deshalb, unsere Kernfinanzierung insgesamt und nachhaltig zu erhöhen, auch durch das SERI und die Universität Basel."

Von der Forschung zur Umsetzung

Das Swiss TPH ist ein weltweit renommiertes Institut auf dem Gebiet der globalen Gesundheit mit besonderem Fokus auf Länder mit niedrigen und mittleren Einkommen. Assoziiert mit der Universität Basel, verbindet das Swiss TPH Forschung, Lehre und Dienstleistungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. Über 800 Personen aus 80 Ländern arbeiten am Swiss TPH in Bereichen wie Infektionskrankheiten und nicht-übertragbare Krankheiten, Umwelt, Gesellschaft und Gesundheit, sowie Gesundheitssysteme und -programme. Das Swiss TPH engagiert sich derzeit im Kampf gegen COVID-19 durch Forschung und Dienstleistungen und berät politische Entscheidungsträger in der Schweiz und weltweit.

Neues Gebäude ’Belo Horizonte’ in Allschwil

Ende 2021 werden Mitarbeitende und Studierende des Swiss TPH in den neuen Hauptsitz ’Belo Horizonte’ in Allschwill, umziehen. Die beiden Basler Kantone haben für das neue Gebäude eine Kreditgarantie gewährt und damit ein Zeichen der Unterstützung für die nachhaltige Zukunft des Swiss TPH gesetzt.