Mehr Masterstudierende an der UZH

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Am 18. September werden 27’700 Studierende an der UZH ins Herbstsemester 2
Am 18. September werden 27’700 Studierende an der UZH ins Herbstsemester 2023 starten. (Bild: Ursula Meisser)
Semesterbeginn 2023

Rund 27’700 Personen werden ab nächster Woche an der Universität Zürich studieren. Gegen 3’500 Studierende beginnen neu im Bachelor und auch auf Stufe Master sind es mehr Studierende als im Vorjahr.

Am 18. September ist es wieder so weit: Dann werden gemäss heutigem, provisorischem Stand 27'671 Studierende ins Herbstsemester 2023 starten (2022: 27'895 Personen). Obwohl die Zahlen erst im November definitiv sind, zeichnet sich bereits ab, dass etwa gleich viele Studierende an der Universität Zürich immatrikuliert sein werden wie im Jahr 2022.

Steigende Zahlen im Master-Studiengang

Die meisten Studierenden absolvieren einen Studiengang im Bachelor (2023: 14’234, 2022: 14’353). Dabei sind auf dieser Stufe die Erstimmatrikulationen leicht höher: Schrieben sich 2022 noch 3'462 Personen erstmals für einen Bachelorstudium an der UZH ein, sind es derzeit deren 3’500.

Auf Masterstufe ist die Zahl der Studierenden gestiegen: Im Herbstsemester 2023 werden rund 7’790 Personen immatrikuliert sein (2022: 7'430). Auf Doktoratsstufe studieren rund 5’140 Personen gegenüber 5'618 Personen im Vorjahr. 511 Personen absolvieren das Lehrdiplom (2022: 494).

Mehr Frauen in den Naturwissenschaften und der Wirtschaft

Mit rund 22,8 Prozent der Studierenden sind die Ausländerinnen und Ausländer leicht stärker vertreten als noch letztes Jahr mit 22,4 Prozent. Vor allem Studierende aus Deutschland, Italien, China und Österreich schrieben sich an der UZH ein. Leicht gestiegen ist auch der Frauenanteil mit einem Anteil von 59,5 Prozent der Studierenden (2022: 58,9 Prozent). So studieren etwa an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen und an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät mehr Frauen als noch 2022.

Besonders beliebt: Rechtswissenschaften und Humanmedizin

Gemessen an den Immatrikulationen ist nach wie vor die Philosophische Fakultät mit etwa 9’720 Studierenden am grössten. Danach folgen die Mathematisch-naturwissenschaftliche (rund 4'960 Studierende), die Wirtschaftswissenschaftliche (rund 4'210 Studierende) sowie die Medizinische Fakultät (rund 3’890 Studierende). An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät sind rund 3’830 Personen eingeschrieben, an der Vetsuisse rund 750 und an der Theologischen Fakultät 280 Studierende.

Zu den beliebtesten Studienrichtungen gehören die Rechtswissenschaften und die Humanmedizin, gefolgt von Psychologie, Informatik, Betriebswirtschaftslehre und Banking and Finance.

Neuer Studiengang Biodiversität mit 153 Studierenden

Mit 80 Bachelorstudierenden im Major und 73 Studierenden im Minor startet in diesem Herbst erstmals das neue Studienprogramm Biodiversität an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät. Es vermittelt anhand aktueller Konzepte der Ökologie, der Evolutionsbiologie, der Verhaltensbiologie und der Umweltwissenschaften ein umfassendes wissenschaftliches Verständnis von biologischer Vielfalt. Dank einer soliden Basis in den Grundlagen der Mathematik, Physik und Chemie kann die Bedeutung von Biodiversität in der Wissenschaft und in der Gesellschaft besser eingeordnet werden.

Klinischer Entscheidungsfindung wird gestärkt

In der Humanmedizin durchlaufen die Studierenden im 3. Studienjahr ab diesem Herbst ein neuartiges Clinical-Reasoning-Curriculum, das sich bis zum 6. Studienjahr über das ganze klinische Studium erstreckt. Sie erarbeiten darin, wie medizinisches Wissen und Informationen effizient erhoben, strukturiert und gezielt für klinische Entscheidungen einsetzt werden. So werden die Lerninhalte im klinischen Studium effizient eingebettet und gleichzeitig der Bezug zum realen Berufsalltag gestärkt.