OSPAR-Konvention: Der Bundesrat genehmigt das Mandat der Schweizer Delegation für die Jahrestagung

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Der Bundesrat hat am 17. September 2021 das Mandat der Schweizer Delegation für die Jahrestagung 2021 der Kommission des Übereinkommens zum Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks OSPAR genehmigt. Die Verschmutzung durch Nitrate, andere Chemikalien und Kunststoffe ist heute eine der Hauptursachen für den alarmierenden Zustand der Meeresumwelt. Die Tagung findet vom 27. September bis 1. Oktober 2021 in Cascais (Portugal) statt.

Die Schweizer Delegation wird unter anderem die Umweltstrategie für den Nordostatlantik 2030 («North-East Atlantic Environment Strategy 2030») unterstützen. Dabei soll ein neues, ausserhalb nationaler Hoheitsgewalt liegendes Meeresschutzgebiet «Nordatlantikstrom und Evlanov-Tiefseeberg» bezeichnet werden, das dem Schutz der Seevögel dienen wird. Schliesslich soll eine ministerielle Erklärung zum Schutz des Nordatlantiks durch gezielte, wissenschaftlich fundierte Massnahmen verabschiedet werden.

Der Rhein verbindet die Schweiz mit dem Nordostatlantik. Seit 1998 ist die Schweiz Vertragspartei des OSPAR-Übereinkommens. Ursprünglich bezweckte das Übereinkommen, die vom Land aus (durch Nitrate, andere chemische Substanzen, Kunststoffe usw.) sowie durch Ölplattformen erfolgende Meeresverschmutzung zu reduzieren und zu verhindern. Heute geht es um einen umfassenden Schutz des Nordostatlantiks.

Das OSPAR-Übereinkommen wird als Instrument zur Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 anerkannt, insbesondere zur Erreichung von Ziel 14 (Leben unter Wasser), und ist somit auch Teil der globalen Biodiversitätsstrategie für die Zeit nach 2020.

Felix Wertli, Delegationsleiter, Abteilung Internationales, BAFU, Tel. +41 (0)79 723 39 18

Der Bundesrat
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