Ozonschicht und Klima: Schweiz engagiert sich gegen besonders schädliche Stoffe

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Vom 4. bis 8. November 2019 findet in Rom das 31. Treffen des Montrealer Protokolls statt. Die Vertragsparteien des Protokolls verpflichten sich dazu, Stoffe zu vermindern, welche die Ozonschicht abbauen. Der Bundesrat hat am 23. Oktober 2019 das Verhandlungsmandat der Schweizer Delegation für die Konferenz verabschiedet.

Am Treffen werden Beschlüsse zur Umsetzung des Protokolls durch die Vertragsparteien erwartet. Zur Diskussion stehen die finanziellen Bedürfnisse der Entwicklungsländer für die Reduktion von teilhalogenierten Fluorkohlenwasserstoffe (HFKW). Ein weiteres Thema ist der Vollzug der Regelungen. Die Schweiz wird sich dafür einsetzen, dass die Vorgaben des Montrealer Protokolls zur Verminderung ozonschicht-abbauender Stoffe griffig und effizient umgesetzt werden.

Wichtige Themen werden der abgeschwächte Rückgang der Emissionen des Stoffes Trichlorfluormethan (FCKW-11) in Ostasien und die anhaltenden Emissionen des Stoffes Tetrafluormethan sein. Beide Stoffe tragen zum Abbau der Ozonschicht bei. Hinzu kommen Fragen über die Umsetzung der neu geltenden Ergänzung des Protokolls (Kigali-Amendment). Diese verlangt, dass die Herstellung und der Verbrauch von 18 besonders klimaschädlichen HFKW abnehmen. Damit soll die Klimaerwärmung bis 2100 um bis zu 0,5 Grad vermindert werden.

Am 23. Oktober 2019 hat der Bundesrat der Schweizer Delegation das Mandat für die Verhandlungen vom 4. bis 8. November 2019 erteilt.