Piet Spaak vertritt die Forschung im Greifensee-Schutzverband

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Das Greifensee-Forschungsschiff Otto Jaag bei der Bootstaufe 2013.

Das Greifensee-Forschungsschiff Otto Jaag bei der Bootstaufe 2013.

Der Spezialist für tierisches Plankton im See betont zwar, dass er «ad personam» gewählt sei und nicht im Auftrag der Eawag. Trotzdem kann er natürlich die Interessen der Eawag am See einbringen und die Eawag kann vom noch stärker geknüpften Netz mit den «Stakeholdern» rund um den See profitieren.

Umgekehrt profitiert der Verband vom Wissen an der Eawag über den See. Bereits ist geplant, dass in einer Publikation der Naturforschenden Gesellschaft zum Greifensee auch einer oder mehrere Artikel über die Eawag-Forschung im See veröffentlicht werden. «Wir haben viele Erkenntnisse über den See, zum Beispiel über die Algen und ihre Dynamik, über Veränderungen im Zuge des Klimawandels oder über den Eintrag von Dünger und Pestiziden», sagt Spaak. Dieses Wissen gelte es im Verband laufend auf verständlichem Niveau zu verbreiten.

Für die Eawag-Forschung und auch für die Lehre hat der Greifensee seit jeher grosse Bedeutung. Er liegt nahe am Hauptsitz in Dübendorf und mit der «Otto Jaag» besitzt die Eawag eines der wenigen offiziell erlaubten Motorboote auf dem bereits 1941 vom Kanton unter Schutz gestellten Gewässer. Spaak verspricht sich vom Einsitz in den Delegiertenrat daher auch ein Nutzen für die Eawag, etwa mehr Verständnis, wenn für ein Projekt ein Floss verankert oder Bojen gesetzt werden müssen.