«Pragmatics of Inclusion» - ein Thema, das weltweit Beachtung findet

Die 17. Internationale Pragmatik-Konferenz fand mit grossem internationalem Echo vom 27. Juni bis 2. Juli 2021 am Departement Angewandte Linguistik statt.

Mehr als 1500 Forscherinnen und Forscher von allen Kontinenten nahmen an der Konferenz teil, 416 Sessions à 90 Minuten fanden an sechs Konferenztagen statt, darunter sechs Keynotes von international renommierten Forschenden (Miriam Locher, Deborah Tannen, Carmen Lee, Maria Sifianou, Amy Kyratzis, David Beaver).

Die diskutierten Themen reichten von «Computer-mediated Communication» über Höflichkeitsforschung und Analyse von «Hate speech» bis zu medizinischer Kommunikation, Kommunikationsstörungen, sprachkontrastiven Studien und Fremdsprachenlernen. Ein internationales Team von Studierenden aus sechs verschiedenen Schweizer Hochschulen (ZHAW, UZH, Uni Luzern, Uni Fribourg, Uni Bern sowie Uni Basel) unterstützte das lokale Organisationsteam - Corona-bedingt - nicht nur aus der Schweiz, sondern auch aus China, Brasilien und Liechtenstein.

Die Konferenz musste nach dem Bundesratsentscheid von Mitte Mai auf eine komplett digitale Durchführung umgestellt werden; eine massive Herausforderung, die das Team um Christiane Hohenstein hervorragend gemeistert hat. Durch die grosse Zahl der Teilnehmenden am Montagmorgen war kurzzeitig ein Serverproblem zu meistern. Der Rest der Konferenz verlief ohne weitere technische Schwierigkeiten. Bei individuellen Zugangsproblemen konnte das hervorragend vorbereitete Team umgehend behilflich sein.

Inhaltlich zeigten die grosse Breite an Beiträgen zum Thema «Pragmatics of Inclusion» und zahlreiche Teilnahmen aus afrikanischen Staaten, Indien und Brasilien - neben den europäischen, nordamerikanischen und asiatischen Beiträgen - die weltweit verbindende Bedeutung dieses Themas auf. Fazit des OrganisatorInnen-Teams: Der wissenschaftliche Austausch auf einer so grossen Online-Konferenz lässt an Intensität und Tiefe nichts vermissen. Der gesellige Teil dagegen muss auf die planbare Zukunft vertagt werden.

Dass diese bislang grösste IPrA-Tagung trotzdem ein echter Erfolg war, zeigen zahlreiche positive Rückmeldungen von Teilnehmenden aus aller Welt, die die Veranstaltenden erreicht haben. «In my experience, some minor technical inconveniences apart, the Conference developed with normality, which is the best thing one can say in non-normal times. This would not have been possible without the joint efforts of the local organizers and the IPrA staff, the only ones who know how much behind-the-scenes work was necessary to make things look easy», so das wertschätzende Feedback, welches das Organisationsteam von einem Professor aus Spanien erreichte.


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