Prix Lignum

Prix Lignum

Die Jury des Schweizer Holzbaupreises «Prix Lignum» hat der Sägerei Fenkholz aus Hinterforst für den Neubau ihrer Werkhallen den 2. Preis verliehen. Architekt des ausgezeichneten Objekts ist Michael Fenk, der sein Studium an der Universität Liechtentein absolvierte.
In Hinterforst im St. Galler Rheintal ist ein Holzbau ent¬standen, der über die Region hin¬aus auf sich aufmerksam gemacht hat: der Neubau der Fenkholz AG. «Der Bau verkörpert die Liebe zur Arbeit mit Holz und ist ein Bekenntnis zur Tradition im Massivholzbau und dem regio¬nalen Werkstoff. Er zeigt, wie ein Familienbetrieb seinen Weg sorg¬fältig in die Zukunft weiterspinnt: ökologisch, ökonomisch wie auch architektonisch», urteilt die Jury und verlieh dafür den 2. Rang des «Prix Lignum».

Starke Konkurrenz
Das Werk des Architekten Michael Fenk – Sohn des Bauherrn und tätig bei Archraum in Altstätten – musste sich einer starken Konkurrenz stellen: In der Preisregion Ost, die die Kantone AI, AR, GL, GR, SG, TG und Liechtenstein umfasst, hatte die Jury 88 eingereichte Projekte zu beurteilen. Der junge Architekt hat den Fenkholz-Neubau unmittelbar nach dem Architektur¬studium an der Universität Liechtenstein entworfen und ausgeführt. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass dieses Werk bereits die Aufmerk¬samkeit der Fachwelt erhalten hat. Michael Fenk betrachtet den «Prix Lignum» als Wertschätzung und Anerkennung der durch die Hand¬werker und Planer geleisteten Ar¬beit. «Die Vorgabe, den Werkstoff Holz in seiner natürlichsten Form einzusetzen, war Chance und Ein¬schränkung zugleich. Wir sind mit dem gesamten Projekt sehr zufrieden und freuen uns, dass die Jury des Schweizer Holzbaupreises, Prix Lignum, dies ebenfalls so sieht.»