Rainer Borer wird neuer Leiter der Hochschulkommunikation

Rainer Borer wird neuer Leiter der Hochschulkommunikation der ETH Zürich. Der 52-jährige wechselt am 1. Oktober 2015 von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA, wo er die strategische Kommunikation verantwortete, an die ETH Zürich. Zuvor hat Rainer Borer während acht Jahren die Wirtschaftsredaktion von Schweizer Radio SRF geleitet.

Der Schulleitung der ETH Zürich hat Rainer Borer zum neuen Leiter der Hochschulkommunikation ernannt. Der Historiker und Germanist mit Abschlüssen der Universitäten Basel (lic.phil.I 1990) und St. Gallen (Executive MBA 2008) tritt seine Stelle am 1. Oktober 2015 an.

Strategischer Kommunikator der FINMA


Rainer Borer ist seit 2011 verantwortlich für die strategische Kommunikation der FINMA. Unter seiner ägide hat die FINMA die interne Kommunikation auf ein neues Fundament gestellt, die Beziehungen zu den Eidgenössischen Räten weiterentwickelt und im vergangenen Jahr neue Leitlinien zur Kommunikation publiziert. Vor wenigen Wochen wurde unter der Führung von Rainer Borer der vollständig neu konzipierte Internetauftritt der FINMA lanciert.

Langjährige journalistische Karriere


Vorher war Rainer Borer in verschiedenen, auch leitenden Positionen im Journalismus tätig. Von 2003 bis 2011 leitete er die Wirtschaftsredaktion von Schweizer Radio SRF. Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk war Rainer Borer in verschiedenen Organisationsentwicklungsund Innovationsprojekten tätig, unter anderem in der Entwicklung des neuen 24-Stunden-Informationssenders SRF4 News.

Von 1997 bis 2003 war Rainer Borer als SRF-Wirtschaftsredaktor zuständig für die Berichterstattung über Pharma-, Finanzund Luftfahrtthemen. Seine gut 30-jährige journalistische Karriere hat er bei verschiedenen Tageszeitungen und beim SRF-Regionaljournal Basel begonnen.

Konzept für die Medienkonvergenz


Im Rahmen seiner Executive-MBA-Weiterbildung an der Universität St. Gallen hat Rainer Borer 2008 eine Diplomarbeit zu den Folgen der Digitalisierung auf die Organisation von Medienbetrieben geschrieben. Auf der Basis dieser Arbeit über die Medienkonvergenz arbeitete der damalige Radio-Wirtschaftschef als interner Berater des SRG-Verwaltungsrats am konzeptionellen Fundament für die bald darauf folgenden Konvergenzentscheide der SRG mit.

Auf Stärken bauen und sich weiterentwickeln


Zu seiner Wahl äusserte sich Rainer Borer wie folgt: «Es ist eine grosse Ehre, die Verantwortung für die Kommunikation einer so renommierten Hochschule zu übernehmen.» Zu seinen künftigen Schwerpunkten sagte er: «Es gilt, auf den eigenen Stärken aufzubauen, die bewährten Kommunikationsgefässe zu pflegen und mit den relevanten Stakeholdern in Gesellschaft, Politik und Medien in dauerndem Austausch zu sein.» Gleichzeitig gelte es, «agil zu sein, laufend die sich rasch verändernde Kommunikationslandschaft zu analysieren und daraus die Weiterentwicklungen abzuleiten, die nötig sind».

ETH in öffentlicher Wahrnehmung verankern


ETH-Präsident Lino Guzzella zeigte sich erfreut über die Wahl: «Mit Rainer Borer konnte die ETH eine profilierte Persönlichkeit mit breiter Erfahrung sowohl im Journalismus wie auch in der Kommunikation gewinnen. Ich bin überzeugt, dass es ihm gemeinsam mit dem Team der Hochschulkommunikation gelingen wird, die ETH als eine der besten technischen Hochschulen noch stärker in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern.»