Rekordbeteiligung: 12’000 Kinder und Jugendliche programmieren an Informatikwoche

Bereits zum zweiten Mal nahmen Tausende von Schülerinnen und Schüler an der Computer-Science-Education-Week teil und programmierten eigene Spiele. Der grosse Zuspruch zeigt, dass sich die Programmierwoche auch hierzulande als Bildungsevent etabliert hat.

Programmieren macht sichtlich Spass. Wer am vergangenen Donnerstag die Code & Make Party, den Live-Event der Schweizer «Swiss Computer Science Education Week»  im Campus Brugg-Windisch besuchte, konnte sich davon überzeugen.  Fröhliche Gesichter, Kinder und Jugendliche, die stolz die Spiele  präsentierten, die sie selbst programmiert hatten. Gabi Meyer, Lehrerin aus Baden sagt, sie habe ihre Schülerinnen und Schüler kaum mehr aus dem Computerraum gekriegt. «Und alle wollen nächste Woche unbedingt weitermachen. So konzentriert waren die Kids noch selten dabei.»

Kinder und Jugendliche begeistern sich für Informatik und Programmieren. (Foto: Michael Hunziker)

An der diesjährigen CSEdWeek, die im Wesentlichen online stattfand, nahmen insgesamt 12’000 Schülerinnen und Schüler aus 25 Kantonen teil. Nur der Kanton Uri bleibt noch zu erobern, für die Veranstalter ein erklärtes Ziel für nächstes Jahr. Dass die Schweiz bereits zum zweiten Mal am weltweiten Bildungsereignis teilnimmt, geht auf die Initiative von Prof. Alexander Repenning und seinem Team für Informatische Bildung an der Pädagogischen Hochschule FHNW zurück. Ziel ist es, bereits auf der Primarstufe Begeisterung für Informatik und Programmieren zu fördern.

Wer weiterprogrammieren will, muss nicht bis zur nächsten CSEdWeek warten. Das Game Design Studio der Pädagogischen Hochschule FHNW hat jeden Mittwoch von 14 bis 17 Uhr geöffnet.