Serbischer Minister Nenad Popovic in Bern

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Bern, 21.06.2018 - Am 21. Juni 2018 hat Bundesrat Johann Schneider-Ammann in Bern Nenad Popovic, den serbischen Minister für Innovation und technologische Entwicklung, zu einem Höflichkeitsbesuch empfangen. Hauptthema des Treffens war die Schweizer Kooperationsstrategie in Serbien 2018-2021 der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO). Nenad Popovic tauschte sich ebenfalls mit dem Staatssekretär für Bildung Forschung und Innovation Mauro Dell’Ambrogio aus.


Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), Bundesrat Johann Schneider-Ammann, und Minister Nenad Popovic begrüssten die regelmässigen hochrangigen Austausche sowie die guten Beziehungen und die Zusammenarbeitsprojekte der beiden Länder in den Bereichen Forschung und Innovation. Eines dieser Projekte ist der Technopark in Belgrad, welcher vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO mitfinanziert und im Oktober 2015 im Beisein von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann eröffnet wurde.

2017 wurden Güter im Wert von 224 Millionen Franken nach Serbien exportiert und die Importe beliefen sich auf 149 Millionen Franken. Mit einem Anteil von 36% des Totals stellen Produkte der chemisch-pharmazeutischen Industrie das wichtigste Exportgut der Schweiz nach Serbien dar. Auf der Importseite dominieren Produkte der Metallindustrie mit einem Anteil von 19%, gefolgt von Agrarprodukten (15%)

Der Vorsteher des WBF und der serbische Minister tauschten sich zur Schweizer Kooperationsstrategie in Serbien 2018-2021 aus, welche von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in Abstimmung mit den serbischen Regierungsstellen und der serbischen Zivilgesellschaft entworfen wurde. Auch das darin enthaltene Thema «Resilient Cities» war ein Gesprächsthema. Insbesondere wurden Chancen und Risiken und mögliche Kooperationsmöglichkeiten thematisiert. Weiter stellte der Gast die nationale Strategie für Innovation 2020-2025 Serbiens vor. 

Die wissenschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Serbien verlaufen auf einem hohen Niveau. Ein Beispiel dafür liefert das von der DEZA und dem Schweizerischen Nationalfonds gemeinsam geleitete Programm SCOPES (Scientific co-operation between Eastern Europe and Switzerland). In diesem Rahmen konnten zwischen 2009 und 2016 86 Zusammenarbeitsprojekte finanziert werden. Serbien figuriert bei den Bundes-Exzellenz-Stipendien auf den ranghöchsten Plätzen seiner Region. Seit der Unabhängigkeit Serbiens im Jahr 2006 erhielten bereits 53 junge serbische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein eidgenössisches Stipendium.