Staatssekretärin Hirayama an der Auftaktveranstaltung von Horizon Europe und am informellen EU-Ministertreffen

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Staatssekretärin Martina Hirayama nahm am 2. Februar 2021 per Videokonferenz an der Auftaktveranstaltung für Horizon Europe, dem 9. EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, teil. Am 3. Februar 2021 wird sie die Schweiz am informellen Treffen der für Forschung und Innovation zuständigen Ministerinnen und Minister der EU-Mitgliedsländer vertreten. Hauptthema des Horizon Europe Launch ist der Inhalt des zukünftigen Programms und wie dieses zur Stärkung des Europäischen Forschungsraums beitragen wird. Das Ministertreffen seinerseits wird sich gezielt mit der Förderung von Forschungskarrieren unter Einbezug von nationalen und privaten Forschungsförderungsinstitutionen beschäftigen. Die Schweiz unterstreicht mit ihrer Teilnahme, dass sie ein aktiver und integraler Partner im Europäischen Forschungsund Innovationsraum ist.

Am 2. Februar 2021 fiel via Videokonferenz der Startschuss für Horizon Europe, das 9. Rahmenprogramm der EU für Forschung und Innovation. An der Auftaktveranstaltung waren Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission, der Wirtschaft und von europäischen Hochschulen ebenso dabei wie für Forschung und Innovation zuständige Ministerinnen und Minister, darunter Staatssekretärin Martina Hirayama. Sie betonte die Wichtigkeit der europäischen Zusammenarbeit in den Themen Forschung und Innovation - gerade auch im Kontext von globalen Herausforderungen wie Covid-19. Die Schweiz unterstützt europaweit koordinierte Initiativen und ist entschlossen, durch die Beteiligung an Horizon Europe weiterhin ihr Fachwissen in Pionierbereichen einzubringen. Staatssekretärin Hirayama informierte ihre europäischen Partner darüber, dass die Schweiz die für eine Assoziierung notwendigen Schritte abgeschlossen hat: Die Finanzierungsbotschaft wurde 2020 durch das Schweizer Parlament verabschiedet, und auch das Verhandlungsmandat der Schweiz ist durch den Bundesrat beschlossen. Somit ist die Schweiz bereit für die Verhandlungen mit der EU.

Am 3. Februar nimmt Martina Hirayama am zweimal jährlich stattfindenden informellen Treffen der für Forschung und Innovation zuständigen Ministerinnen und Minister der EU-Mitgliedsstaaten teil. Portugal, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat, stellt als Hauptthema die Frage, wie attraktive Forschungskarrieren von öffentlichen und privaten Institutionen im Europäischen Forschungsraum gefördert werden können. Die Schweiz begrüsst vermehrte europäische Zusammenarbeit und Initiativen, um die weltweit besten Talente anzuziehen und in Europa zu halten. Staatssekretärin Hirayama wird die in der Schweiz gesammelten Erfahrungen hervorheben, namentlich Projekte des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung und Verfolgung von Forschungskarrieren sowie Kooperationen zwischen öffentlichen Institutionen und Privatwirtschaft. Die Schweiz ist bereit, diese Expertise weiterhin im europäischen Austausch einzubringen.

Horizon Europe
Horizon Europe dauert von 2021 bis 2027 und ist mit einem Gesamtbudget von gut 95 Milliarden Euro das weltweit grösste Forschungsund Innovationsförderprogramm. Zusammen mit dem ausserordentlichen Konjunkturmassnahmenpaket «Next Generation EU» soll es den grünen und digitalen Wandel in ganz Europa fördern. Die Schweiz strebt eine Vollassoziierung an Horizon Europe an - denselben Status, den sie beim Vorgängerprogramm Horizon 2020 innehatte. Derzeit ist die EU daran, die Rechtsgrundlagen für die nächste Programmgeneration zu finalisieren. Anschliessend wird sie die Verhandlungen über Assoziierungsabkommen mit Nicht-EU-Staaten starten.