Theater Basel meets Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

 | 

Mit «Im Flow der Apokalypse» eröffnet das Theater Basel in Kooperation mit der Hochschule für Musik FHNW und der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW die erste Saison der Intendanz von Benedikt von Peter. Dreizehn Abende mit musikalisch-theatralischen Performances und anschliessender Open Stage. Mit Musik von Mittelalter bis Jazz, von Barock und Klassik bis Elektronik und Improvisation.

Wie klingt die Apokalypse? Dieser Frage geht das Theater Basel gemeinsam mit der Hochschule für Musik FHNW und der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW nach. Studierende aus Klassik, Neuer und elektronischer Musik, Jazz und Alter Musik verwandeln vom 10.-24. Oktober 2020 jeweils von 19.00 bis 23.30 Uhr die kleine Bühne in eine begehbare Installation. Der Eintritt ist frei. Abend für Abend entsteht ein einzigartiges musikalisches Ereignis. Publikum und Musiker*innen werden zu einer verschworenen Gemeinschaft, die der Endzeitstimmung trotzt. Vom Abgesang der Welt zur Enthüllung neuer Welten: Liturgisches Drama trifft auf elektronische Komposition, Klassischer Gesang auf Jazz und Improvisation.

Theaterintendant meets Studienleiter

Uli Fussenegger, Studienleiter Neue Musik/sonicspacebasel an der Hochschule für Musik FHNW, und Benedikt von Peter, Intendant und Künstlerischer Leiter Oper am Theater Basel, haben in mehreren Treffen - lange vor Corona - den grossen Rahmen für «Im Flow der Apokalypse» skizziert. Mit ins Boot kam Andreas Wenger, Institutsleiter Innenarchitektur und Szenografie der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW. In diesem völlig neuartigen Projekt sind die Studierenden von Beginn an involviert und gestalten aktiv mit. Sei es bei Entwurf und Realisation des Bühnenbildes, sei es bei der Wahl und Kreation der Musik und der performativen Umsetzung.

Das unkonventionelle Format ermöglicht es der Hochschule für Musik FHNW und der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, sich in ihrer ganzen inhaltlichen Breite auf der Bühne einer bewährten Kooperationspartnerin zu präsentieren.

«Jeder Abend ist einzigartig»

Auf die Frage, was das Publikum denn erwarten darf, antwortet Uli Fussenegger: «Am besten nichts! Denn jeder Abend wird einzigartig. «Im Flow der Apokalypse» ist kein gewöhnliches Theater, ist kein konventioneller Konzertabend. So kann das Publikum bereits vor dem Konzert mit den Musikerinnen und Musikern in Kontakt treten. Die Trennung von Bühne und Zuschauerraum löst sich auf. Während der Aufführung bewegt sich das Publikum durchs Bühnenbild. Alles ist im Flow. Es kommt zu einem gemeinsamen Erlebnis im Raum der Apokalypse.»

Jeder Abend endet mit einer «Open Stage»: auch hier ist nichts vorhersehbar, alles passiert gerade im Augenblick, alle können sich einbringen, musikalisch, kreativ, performativ.

Schutzkonzept «Im Flow der Apokalypse»

Besucher*innen und (wo erforderlich) auch Performer*innen tragen Maske. Die Platzzahl ist limitiert, eine Anmeldung auf der Webseite des Theater Basel ist erforderlich. Vorgebuchte Tickets verfallen um 20.00 Uhr. Ein Wäscheklammersystem erlaubt es, die Besucher*innenzahl zu kontrollieren. Das ermöglicht es auch Kurzentschlossenen, erst zur Open Stage zu kommen. Auf der Bühne gibt es eine Bar. Türöffnung ist jeweils um 19.00 Uhr.