Tückische Durchfallerreger mit Trick aus Trinkwasser filtern

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Rotaviren sind sehr klein und daher nur mit viel Aufwand aus dem Wasser zu filtern. Sie gehören aber zu den häufigsten Erregern von Magen-Darm-Infekten, vor allem bei Kindern in Entwicklungsländern. Ein Team von Empaund Eawag-Forschenden zeigt nun einen Weg, wie künftig Rotaviren einfacher entfernt werden könnten.

Es sind gleich zwei Kniffe, mit denen die Forschenden von Empa und Eawag den winzigen Krankheitserregern zu Leibe rücken: Eine vorübergehenden pH-Absenkung führt dazu, dass die nur rund 70 Nanometer kleinen Viren zusammenklumpen und grössere Aggregate bilden. Dann bleiben diese an neu entwickelten, positiv geladenen Keramik-Kupfer-Verbundstoffen mit grosser Oberfläche hängen. Noch ist die Technologie nicht soweit, dass sie in der Praxis eingesetzt werden kann. Doch die Forschenden sind überzeugt, dass sie einen kostengünstigen und nachhaltigen Weg gefunden haben, der die Wasseraufbereitung in Entwicklungsländern voranbringen wird.


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