Vier neue Foto-Portraits zu Luzerner Religionsgemeinschaften

Blick auf die offene Tür der St. Leonhardskapelle, wo der Adoray Lobpreisabend s
Blick auf die offene Tür der St. Leonhardskapelle, wo der Adoray Lobpreisabend stattfindet (Juni 2023)
Ein Einblick in die Glaubenspraxis von zwei Bewegungen aus dem römisch-katholischen Spektrum, Adoray und Vater-Wolf-Stiftung, Bilder von der Eröffnung des tibetischen Zentrums Zurmang Kagyü und ein Update zur Eyüb Moschee sind neu zu den Foto-Galerien in der Internetdokumentation «Religionsvielfalt im Kanton Luzern» hinzu gekommen.

Mittels Text, Ton und Bild portraitiert das Religionswissenschaftliche Seminar der Universität Luzern seit 2002 die vielfältige religiöse Landschaft des Kantons Luzern (hier gehts zur Überblicksseite des Projekts Religionsvielfalt im Kanton Luzern ). Bis heute dokumentiert das Projekt über 220 Religionsgemeinschaften.

Die älteste Moschee in Luzern, die Eyüb Moschee, ist vergangenes Jahr von der seit 1976 genutzten Privatwohnung an der Hauptstrasse 58 in Reussbühl ins Gewerbegebiet umgezogen. Bilder vom aktuellen Standort wurden in der lerie der Eyüb Moschee ergänzt. So sieht man, wie sich die Räumlichkeiten über die Jahre weiterentwickeln und auch langansässige Gemeinschaften sich verändern.

Das Buddhistische Zentrum Zurmang Kagyü feierte am 8. Oktober seine Eröffnung. Der Tempel wurde eingeweiht durch den zwölften Zurmang Gharwang Rinpoche, nach dem der Tempel benannt ist und in dessen Tradition er steht. Der Tempel dient den Mitgliedern des Vereins Zurmang Gharwang als Ort für die Durchführung von Rezitationen und das gemeinsame Begehen biografischer und jährlicher Feierlichkeiten und Feste. Ab Frühling 2024 soll ein Schüler von Zurmang Gharwang Rinpoche im Zentrum lehren. Hier gehts zur Galerie des Buddhistischen Zentrums Zurmang Kagyü Buddhist Zentrum.

Die grosse Zahl christlicher Gemeinschaften kann nur nach und nach bebildert werden. In dieser Runde erhalten zwei Bewegungen aus dem römisch-katholischen Spektrum eine Foto-Galerie: die Vater-Wolf-Bewegung und Adoray.

Die Adoray-Bewegung trifft sich seit 2005 in der Kapelle St. Leonhard in Luzern. Ihr Name setzt sich gemäss Eigenbeschreibung aus dem französischen Wort «adorer», zu Deutsch «bewundern» und dem englischen Wort «pray», zu Deutsch «beten» zusammen. Entsprechend steht der Lobpreis als Form des gemeinsamen Gebets im Zentrum der Praxis dieser katholischen Bewegung. Der Stellenwert des Gebets wird auch in den Bildern deutlich. Hier finden Sie die Galerie von Adory Luzern.

Zentral ist das Gebet auch bei der Vater-Wolf-Bewegung. Das jährliche «Glaubensfest» dieser katholischen Bewegung, die sich auf Niklaus Wolf von Rippertschwand bezieht, findet jeweils am ersten Septembersonntag statt - dieses Jahr am 3. September. Elsbeth Iten dokumentierte das Fest fotografisch. Die Fotodokumentation gibt einen kleinen Einblick in die Glaubenspraxis der Vater-Wolf-Bewegung. Sie finden die Galerie der Vater-Wolf-Bewegung hier.

Die Portraits der meisten buddhistischen (Link zur Übersicht Buddhismus ), hinduistischen (Link zur Übersicht Hinduismus ), islamischen (Link zur Übersicht Islam ), und jüdischen (Link zur Übersicht Judentum ) Gemeinschaften im Kanton haben bereits eine Fotogalerie. Bei folgenden christlichen Gemeinschaften sind Bilder ebenfalls bereits vorhanden: