Zwei Projekte zur Verknüpfung fehlerkorrigierter Qubits lanciert

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Zwei Projekte zur Verknüpfung fehlerkorrigierter Qubits lanciert
Die amerikanische Forschungsförderungsagentur IARPA finanziert zwei Quantum-Computing-Projekte mit ETH-Beteiligung mit insgesamt bis zu 40 Millionen US-Dollar. Beide Projekte haben das Ziel, zwei fehlerkorrigierte Qubits miteinander zu verknüpfen und so den Grundstein für künftige Quantencomputer zu legen.


«Wenn es uns gelingt, zwei fehlerkorrigierte Qubits miteinander zu verknüpfen, dann schaffen wir damit die Grundlage für künftige Quantencomputer, die für eine breites Aufgabenspektrum genutzt werden können», sagt Andreas Wallraff. Dazu müssen jedoch in weiteren Schritten zunächst dutzende, dann hunderte und am Ende gar tausende logische Qubits miteinander verbunden werden.

Internationale Zusammenarbeit unerlässlich

Quantencomputer gelten als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Doch ihre Entwicklung ist komplex, zeitaufwändig und teuer. Die internationale Zusammenarbeit ist daher unerlässlich. «Dass IARPA gleich zwei Projekt mit Beteiligung der ETH Zürich ausgewählt hat, beweist die führende Position, die unsere Hochschule in diesem wichtigen Forschungsgebiet innehat», freut sich Christian Wolfrum, Vizepräsident Forschung an der ETH Zürich. «Nun ist es wichtig, dass die Schweiz möglichst bald bei Horizon Europe assoziiert wird und sich unsere Forschenden auch am Quantum-Flagship-Programm der EU beteiligen können.»
Markus Gross



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