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Paläontologie - 6.08
Paläontologie
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier "Tanystropheus" lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Zürich zeigt nun, dass das Reptil im Wasser lebte und überraschend anpassungsfähig war.
Physik - 6.08
Physik

Forscher der Universität Basel haben zusammen mit Kolleginnen aus Pisa ein neues Konzept entwickelt, das den Eigendrehimpuls (Spin) von Elektronen verwendet, um elektrischen Strom zu schalten. Neben der Grundlagenforschung könnten solche Spin-Ventile auch Anwendung in der Spintronik finden - einer Art Elektronik, die statt der Ladung der Elektronen ihren Spin ausnutzt. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal «Communications Physics» veröffentlicht.

Umwelt - 5.08
Umwelt

Neuguinea ist die Insel mit der weltweit grössten Pflanzenvielfalt. Dies zeigt eine breit angelegte Studie unter Federführung der Universität Zürich: Ein internationales Team trug eine Liste mit fast 14-000 Arten aus Online-Katalogen zusammen und liess sie von Pflanzenexperten überprüfen. Diese Arbeit ist für Forschung und Artenschutz äussert wertvoll.

Biowissenschaften - 6.08
Biowissenschaften

Viele verschiedene Hirnregionen zeigen eine erhöhte Aktivität während des REM-Schlafs - warum, ist aber weitgehend unbekannt. Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern, haben nun entdeckt, dass die Aktivität bestimmter Nervenzellen während des REM-Schlafs unser Essverhalten reguliert: wird diese Aktivität bei Mäusen unterdrückt, ist ihr Appetit gestört.

Biowissenschaften - 5.08
Biowissenschaften

Forschende am Biozentrum der Universität Basel haben einen neuen Zusammenhang zwischen einer Genveränderung und abweichendem Sozialverhalten bei Autismus entdeckt: Die Mutation im Neuroligin-3-Gen reduziert im Gehirn die Wirkung des «Kuschelhormons» Oxytocin. Im Fachjournal «Nature» stellen die Forschenden einen Behandlungsansatz vor, der das Sozialverhalten bei Autismus normalisieren könnte. Im Tierversuch erzielten sie bereits vielversprechende Ergebnisse.


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Paläontologie - Biowissenschaften - 06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier "Tanystropheus" lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Zürich zeigt nun, dass das Reptil im Wasser lebte und überraschend anpassungsfähig war.

Physik - Elektrotechnik - 06.08.2020
Effizientes Ventil für Elektronenspins
Effizientes Ventil für Elektronenspins
Forscher der Universität Basel haben zusammen mit Kolleginnen aus Pisa ein neues Konzept entwickelt, das den Eigendrehimpuls (Spin) von Elektronen verwendet, um elektrischen Strom zu schalten. Neben der Grundlagenforschung könnten solche Spin-Ventile auch Anwendung in der Spintronik finden - einer Art Elektronik, die statt der Ladung der Elektronen ihren Spin ausnutzt.

Biowissenschaften - Gesundheit - 06.08.2020
REM-Schlaf beeinflusst Essverhalten
REM-Schlaf beeinflusst Essverhalten
Viele verschiedene Hirnregionen zeigen eine erhöhte Aktivität während des REM-Schlafs - warum, ist aber weitgehend unbekannt. Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern, haben nun entdeckt, dass die Aktivität bestimmter Nervenzellen während des REM-Schlafs unser Essverhalten reguliert: wird diese Aktivität bei Mäusen unterdrückt, ist ihr Appetit gestört.

Umwelt - Biowissenschaften - 05.08.2020
Neuguinea verfügt über die reichste Inselflora der Welt
Neuguinea verfügt über die reichste Inselflora der Welt
Neuguinea ist die Insel mit der weltweit grössten Pflanzenvielfalt. Dies zeigt eine breit angelegte Studie unter Federführung der Universität Zürich: Ein internationales Team trug eine Liste mit fast 14-000 Arten aus Online-Katalogen zusammen und liess sie von Pflanzenexperten überprüfen. Diese Arbeit ist für Forschung und Artenschutz äussert wertvoll.

Biowissenschaften - 05.08.2020
Autismus: Wie eine Genveränderung das Sozialverhalten beeinflusst
Autismus: Wie eine Genveränderung das Sozialverhalten beeinflusst
Forschende am Biozentrum der Universität Basel haben einen neuen Zusammenhang zwischen einer Genveränderung und abweichendem Sozialverhalten bei Autismus entdeckt: Die Mutation im Neuroligin-3-Gen reduziert im Gehirn die Wirkung des «Kuschelhormons» Oxytocin. Im Fachjournal «Nature» stellen die Forschenden einen Behandlungsansatz vor, der das Sozialverhalten bei Autismus normalisieren könnte.

Gesundheit - 05.08.2020
Essigsäure steuert Immunzellen für eine präzise orchestrierte Abwehr
Essigsäure steuert Immunzellen für eine präzise orchestrierte Abwehr
Die Konzentration von körpereigener Essigsäure am Ort einer Infektion steigt jeweils besonders stark an. Wie ein Forschungsteam der Universität Basel mit Kollegen im Fachjournal «Cell Metabolism» berichtet, unterstützt die Essigsäure dort die Funktion bestimmter Immunzellen und hilft dadurch, Krankheitserreger effizient und sicher zu eliminieren.

Psychologie - 30.07.2020
Lachen als Stresspuffer - auch ein Lächeln hilft
Lachen als Stresspuffer - auch ein Lächeln hilft
Wer im Alltag häufig lacht, kommt womöglich mit stressreichen Ereignissen besser zurecht - wobei dies nicht für die Intensität des Lachens zuzutreffen scheint. Dies berichtet ein Forschungsteam der Universität Basel im Fachblatt «Plos One». Nach Schätzungen lachen Menschen typischerweise 18 Mal pro Tag, meist in der Interaktion mit anderen und je nach dem Grad der erlebten Freude.

Gesundheit - Pharmakologie - 30.07.2020
Neuer Ansatz für zielgerichtete Krebs-Immuntherapie
Neuer Ansatz für zielgerichtete Krebs-Immuntherapie
Forschende der Universität Basel konnten zeigen, dass eine neue Krebs-Immuntherapie helfen könnte, Tumorzellen effizient auszumerzen und dabei Nebenwirkungen zu vermindern. Der Ansatz beruht auf einer lokal begrenzten Aktivierung von Immunzellen. Krebs-Immuntherapien machen sich die Fähigkeit des Immunsystems zunutze, Krebszellen anzugreifen: Sie entfesseln die Killerfunktion sogenannter T-Zellen, die daraufhin die Krebszellen zerstören.

Gesundheit - 29.07.2020
Relativ hohe Qualität der Berichterstattung zur Corona-Pandemie
Relativ hohe Qualität der Berichterstattung zur Corona-Pandemie
In Krisenzeiten spielen Medien eine besonders wichtige Rolle. Die Berichterstattung war während der Coronavirus-Pandemie qualitativ relativ hoch, wie eine Studie der Universität Zürich zeigt. Defizite gab es jedoch beim Umgang mit Zahlen und Statistiken. Zudem erwiesen sich viele Medien in der sensitiven Phase vor dem Lockdown als zu wenig kritisch.

Astronomie / Weltraum - Physik - 28.07.2020
Ein toter Stern sendet eine einzigartige Mischung von Strahlung aus
Ein toter Stern sendet eine einzigartige Mischung von Strahlung aus
Eine internationale Zusammenarbeit zwischen bodengebundenen Teleskopen und Teleskopen im Orbit wirft Licht auf eines der Geheimnisse des Universums. Die Warnung wurde vom Integral Space Observatory der ESA ausgegeben, dessen wissenschaftliche Daten an der Universität Genf verarbeitet werden. Ein internationales Netzwerk von Teleskopen, zu dem Integral, das Hochenergie-Weltraumobservatorium der ESA (Europäische Weltraumorganisation), gehört, hat eine einzigartige Mischung der Strahlung eines toten Sterns in unserer Galaxie entdeckt.

Sozialwissenschaften - 27.07.2020
Bewusstes Geniessen verhilft zu einem zufriedenen Leben
Bewusstes Geniessen verhilft zu einem zufriedenen Leben
Auf dem Sofa faulenzen oder sich ein gutes Essen gönnen: Vergnügen und kurzfristig ausgerichteter Genuss tragen mindestens genauso zu einem zufriedenen Leben bei wie Selbstkontrolle, die es für das Erreichen langfristiger Ziele braucht. Zu dieser Erkenntnis kommt eine neue Studienreihe der Universität Zürich und der Radboud Universität in Nijmegen.

Biowissenschaften - Chemie - 27.07.2020
Die wundersame Reise kleiner RNA-Stücke
Schon seit längerem ist bekannt, dass die RNA-Interferenz Gene in entfernten Zellen stummschaltet. Nun weisen ETH-Forschende erstmals eindeutig nach, dass kurze doppelsträngige RNA-Schnipsel die Kuriere sind, welche die RNA-Interferenz über weite Entfernung übermitteln. Kleine RNA-Stücke spielen in den meisten Lebewesen eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Genen, indem sie diese stummschalten.

Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen. Doch das Erlernen feinmotorischer Fähigkeiten wie der Werkzeuggebrauch kann dauern: am meisten Zeit beansprucht es bei Menschen. Arten mit grossem Hirn wie Menschen und Menschenaffen lernen zwar nicht langsamer als andere Primaten, beginnen aber erst später damit, wie Forschende der Universität Zürich zeigen.

Geowissenschaften - 24.07.2020
Seismische Ruhe dank Lockdown
Seismische Ruhe dank Lockdown
Die Massnahmen zur Eindämmung von Covid-19 haben von Anfang bis Mitte 2020 weltweit zu einem Rückgang des seismischen Hintergrundrauschens geführt. Das zeigen in der Zeitschrift Science veröffentlichte Forschungsergebnisse. Durch die Analyse von monatebis jahrelangen Datensätzen von über 300 seismischen Stationen auf der ganzen Welt konnte die Studie unter der Leitung von Thomas Lecocq vom königlichen Observatorium in Belgien zeigen, wie das seismische Hintergrundrauschen in vielen Ländern und Regionen seit Beginn der Lockdown-Massnahmen abnahm.

Gesundheit - Pharmakologie - 23.07.2020
Eisenmangel verringert die Wirksamkeit von Impfungen
Weltweit leiden etwa 40 Prozent der Kinder an Blutarmut, weil sie nicht genügend Eisen zu sich nehmen. Nun zeigen Untersuchungen von ETH-Forschenden, dass der Eisenmangel auch den Schutz von Impfungen schmälert. Weltweit leiden etwa 40 Prozent der Kinder an Blutarmut, weil sie nicht genügend Eisen zu sich nehmen.

Geowissenschaften - 20.07.2020
Der Feuerring der Venus
Der Feuerring der Venus
Forschende klassifizierten mithilfe von Computersimulationen die heutigen Aktivitäten von Coronae-Strukturen auf der Oberfläche der Venus - und finden zu ihrer Überraschung einen bis dato unentdeckten Feuergürtel auf unserem Nachbarplaneten. Auf der Oberfläche der Venus entdeckten Planetenforscher schon vor Jahren auf hochauflösenden Bildern der Nasa-Mission «Magellan» eigenartige ringförmige Strukturen.

Gesundheit - Philosophie - 20.07.2020
Bauplan für die ideale Corona-App
Bauplan für die ideale Corona-App
Viele Länder setzen bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie auf digitale Hilfsmittel. ETH-Forschende zeigen nun auf, welche ethischen Fallstricke es zu beachten gilt und welche Fragen bei der Planung, Entwicklung und Implementierung dieser Tools sorgfältig geklärt werden müssen. Händewaschen, Abstandhalten, Maskentragen: All diese Massnahmen haben sich in der gegenwärtigen Covid-19-Pandemie als wirksame Massnahmen erwiesen - so wie vor 100 Jahren, als die Spanische Grippe wütete.

Materialwissenschaft - Umwelt - 17.07.2020
Fluor-Recycling für Lithium-Ionen-Akkus
Fluor-Recycling für Lithium-Ionen-Akkus
Lithium-Ionen-Akkus enthalten Fluor-reiche Salze, die an feuchter Luft zu giftigem, stark ätzendem Fluorwasserstoff zerfallen. Die Gefährlichkeit von Fluorwasserstoff erschwert und verteuert das Recycling. An der Empa startet nun ein Forschungsprojekt «Fluoribat», um dieses Problem zu lösen. So könnte der Lebenszyklus eines Akkus preisgünstiger ablaufen und zugleich sicherer werden.

Umwelt - Biowissenschaften - 17.07.2020
Die Biodiversität von Flüssen vorhersagen
Die Biodiversität von Flüssen vorhersagen
Die Artenvielfalt ist sowohl in der Schweiz als auch weltweit stark bedroht. Der Bestand zahlreicher Organismen geht massiv zurück, insbesondere in Süsswasser-Ökosystemen. Alle in Flüssen lebenden Arten - etwa Fische, Bakterien und zahlreiche wirbellose Wassertiere wie Eintags-, Steinoder Köcherfliegen - sind entscheidend, damit diese Ökosysteme funktionieren.

Umwelt - Geowissenschaften - 16.07.2020
Neue Karte für radioaktive Belastung von Böden in Europa
Neue Karte für radioaktive Belastung von Böden in Europa
Ein internationales Konsortium von Forschenden hat eine neue Karte der Konzentrationen von radioaktivem Cäsium und Plutonium in Böden in der Schweiz und mehreren Nachbarländern erstellt. Dank eines Archivs von europäischen Bodenproben konnte das Team unter Leitung von Katrin Meusburger von der Universität Basel und der Forschungsanstalt WSL die Quellen des radioaktiven Niederschlags zwischen 1960 und 2009 zurückverfolgen.
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