Zum achten Mal in Folge in den Top Ten

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Auch in diesem Jahr besetzt die ETH Zürich im QS Ranking einen Platz in den Top

Auch in diesem Jahr besetzt die ETH Zürich im QS Ranking einen Platz in den Top Ten. (Bild: Gian Marco Castelberg / ETH Zürich)

QS stuft die ETH Zürich für 2022 auf Platz 8 der besten Hochschulen der Welt ein. Auch mit einem leichten Rückgang bleibt sie zum vierzehnten Mal in Folge die beste Hochschule Kontinentaleuropas.

Unter mehr als 1650 Hochschulen weltweit erreicht die ETH Zürich im QS World University Ranking 2022 den achten Platz. Laut QS gehört die ETH Zürich damit zum achten Mal hintereinander zu den zehn besten Hochschulen der Welt. Während die Hochschule ihre Gesamtpunktzahl im Vergleich zum Vorjahr von 95 auf 95.4 Punkte (von maximal 100) steigern konnte, verlor die ETH Zürich aufgrund der starken Konkurrenz in der Rangliste zwei Plätze. Sie wurde von der University of Cambridge und dem Imperial College Überholt und teilt sich nun den achten Rang mit dem University College London.

Und das wird gemessen

Es exisiteren zahlreiche Hochschulrankings und jedes verwendet seine eigene Methodik. Im QS-Ranking erhalten vor allem der Ruf einer Institution unter Wissenschaflter, die Zitationsrate sowie das Betreuungsverhältnis viel Gewicht. Diese Faktoren machen 80 Prozent des Ergebnisses aus. Die verbleibenden 20 Prozent ergeben sich aus dem Ruf als Arbeitsgeber sowie der Internationalität des wissenschaftlichen Personals und der Studierenden. Die Punktezahl für die Zitationsrate der ETH Zürich ist im Ranking 2022 deutlich um 3,5 Prozent gestiegen, und auch die Internationalität der Studierenden hat sich um 1 % erhöht. Beim Ruf unter den Wissenschaftlern wie auch bei der Internationalität der Dozierenden blieben die Werte konstant. Leicht schwächer fielen die Resultate bei der Reputation als Arbeitgeber und beim Betreuungsverhältnis aus.

Spitzenposition bestätigt

Auch in der Schweiz behauptet die ETH Zürich ihre Spitzenposition, wobei sich insgesamt zehn Schweizer Universitäten im QS-Ranking platzieren konnten. Die EPFL positionierte sich unter den ersten zwanzig und die Universität Zürich unter den besten hundert. ETH-Präsident Joël Mesot über das neueste QS-Ranking: «Die ETH Zürich nimmt das diesjährige Ergebnis mit Genugtuung zur Kenntnis. Rankings sind ein wichtiger Gradmesser für Hochschulen und für angehende Professorinnen und Professoren sowie Studierende durchaus relevant. Den eigentlichen Wert einer Hochschule widerspiegeln aber deren Angehörige und ihre Wirkung auf die Gesellschaft.»

Marianne Lucien