Durchleuchtung für Paläontologen und Archäologen

- DE - FR
Das Innere von Fossilien und Artefakten, die Hunderte, Tausende, ja manchmal Millionen Jahre alt sind, lässt sich an zwei Forschungsanlagen des PSI untersuchen. Ein Gespräch mit Federica Marone und Eberhard Lehmann, die mit ihren Methoden einen neuen Blick in die Vergangenheit eröffnen. Frau Marone, Herr Lehmann - Paläontologen und Archäologen kommen regelmässig zu Ihnen, um mit Ihren zerstörungsfreien Untersuchungsmethoden ins Innere von Fossilien und antiken Objekten zu schauen. Woher wissen sie eigentlich, dass ihre Fragen am PSI beantwortet werden können? - Marone: In unserer Arbeitsgruppe an der Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS begann diese Zusammenarbeit vor mehr als zehn Jahren. Mein Kollege Marco Stampanoni ist auf einen Artikel eines Professors in England aufmerksam geworden, in dem fossile Embryos eines wurmähnlichen Lebewesens vorgestellt wurden. Die Forschenden hatten diese Fossilien nur von ihrer äusseren Struktur her analysiert - an unserem Messplatz hätten sie zusätzlich auch das Innere dieser etwa einen Millimeter kleinen Kügelchen anschauen können. Deswegen hat Stampanoni die Leute kontaktiert und eingeladen: Die wussten nichts von Synchrotron und Tomografie, haben dank uns aber festgestellt, dass sie so ganz neue Erkenntnisse gewinnen konnten.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience