Tauchen in die natürlichen Grundwasservorkommen des Genfersees

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Tauchen in die natürlichen Grundwasservorkommen des Genfersees
Ein Forscher der EPFL hat zum ersten Mal dokumentiert, wie diese sich bewegenden Flecken auf dem Wasser entstehen - ein immer wieder überwältigendes visuelles Spektakel für Seebegeisterte - und was sie unter der Oberfläche bewirken - Rätselhaft und inspirierend: Die natürlichen Tischdecken, die sich auf dem Genfersee abzeichnen, faszinieren sowohl Spaziergänger im Lavaux und Pendler als auch Wissenschaftler. "Wenn man im Internet nach mehr Informationen über sie sucht, findet man nicht viel darüber", stellt Andrew Barry, Leiter des Laboratoriums für ökologische Technologie (ECOL) an der Fakultät für natürliche, architektonische und gebaute Umwelt (ENAC), fest. Dieses geheimnisvolle Studienobjekt weckte die Neugier von Mehrshad Foroughan, einem Doktoranden am ECOL, der inzwischen zum Jäger natürlicher Grundwasservorkommen geworden ist. Ein Teil seiner Forschungsergebnisse, die kürzlich in der Zeitschrift Geophysical Research Letters veröffentlicht wurden, dokumentiert zum ersten Mal auf wissenschaftliche Weise das Phänomen und seine Rolle in der Hydrodynamik des Sees. Schon der Schweizer Maler Ferdinand Hodler hielt in seinen dem Genfersee gewidmeten Bildern die feinen Lichtspiele und Texturen fest, die für diese sich bewegenden Flecken charakteristisch sind. "Diese Flecken und die Materialien, aus denen sie bestehen, spielen eine wichtige Rolle für den Energietransport zwischen Wasser und Luft und damit für den Energiegehalt des Sees", erklärt Mehrshad Foroughan. Das ECOL-Labor untersucht die physikalischen Prozesse im See von den tiefen Schichten bis zur Oberfläche und konzentriert sich dabei auf die Mechanismen des Energie- und Materialtransports in verschiedenen Maßstäben sowie auf deren biogeochemische Auswirkungen.
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