In Zusammenarbeit mit Beyond Gravity und mit Unterstützung der ESA haben Wissenschaftler des Swiss Plasma Center (SPC) der EPFL einen rotierenden Kollektor entwickelt, der die Betriebsspannung von Hochspannungssatelliten der nächsten Generation mehr als verdreifachen kann. Der derzeitige Boom in der Weltraumforschung führt nicht nur zu mehr, sondern auch zu besseren Satelliten, was einen höheren Energiebedarf und geringere elektrische Verluste zur Folge hat. Dies bedeutet insbesondere höhere Spannungen für die Satellitenelektronik und die Triebwerke. Um die von den Sonnenkollektoren erzeugte Energie zu nutzen, sind die Satelliten mit einem "rotierenden Kollektor" ausgestattet. Dieses wichtige Bauteil dient dazu, die elektrische Energie während der Rotation an die Stromversorgungssysteme wie Bordcomputer, Wanderfeldröhren, Datenerfassungsgeräte und Schubdüsen zu übertragen. Dazu nutzt der rotierende Kollektor elektrische Gleitkontakte: einen rotierenden Ring und eine feststehende Bürste - den "Abstreifer" oder genauer gesagt die Wimper. Wenn sich das System in einem Satelliten dreht, gleitet der Abstreifer an der Oberfläche des Rings entlang und überträgt dabei einen elektrischen Strom mit niedriger Spannung.
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