( SCCER CREST/Shutterstock)
Die Schweiz hat sich im Rahmen des Pariser Klimaabkommens Reduktionsziele gesetzt. Um diese zu erreichen, soll das CO2-Gesetz totalrevidiert werden. Auch wenn der Nationalrat am Dienstag dieser Woche den Revisionsentwurf abgelehnt hat, bleibt die Frage, mit welchen Massnahmen die Zielvorgabe erreicht werden soll. Antworten liefert ein White Paper des Forschungszentrums SCCER CREST, bei dem die Universität Basel Leading House ist. Am Pariser Klimaabkommen hat die Schweiz 2015 ambitionierte Reduktionsziele festgelegt. Unter anderem kann durch die CO2-Abgabe ein Teil der Reduktion bis 2030 erreicht werden. Die CO2-Abgabe wird jedoch nur auf rund einem Drittel der CO2-Emissionen erhoben. Das ist mit ein Grund, warum die Emissionsminderung wesentlich effizienter gestaltet werden könnte, schreiben die Forscher in ihrem neusten White Paper zur schweizerischen Klimapolitik. Inland vs. Ausland. Der revidierte CO2-Gesetzesentwurf hat in seiner ursprünglich vom Bundesrat vorgeschlagenen Form vorgesehen, dass mindestens 60% der Emissionsminderung im Inland stattfinden soll. Der Nationalrat hatte sich, noch bevor das abgeänderte Gesetz in Gänze abgelehnt wurde, gegen eine solche inländische Zielvorgabe ausgesprochen. Emissionsminderungen können zwar im Ausland durch den Einkauf von Emissionszertifikaten im Inland angerechnet werden. Diese werden aber in Zukunft zusehends zur Mangelware, weil ein Grossteil der Länder sich am Klimaabkommen beteiligt und eigene Anstrengungen zur Minderung übernehmen wird. Zudem besteht nach wie vor keine Garantie, dass die Emissionszertifikate tatsächlich zu einer zusätzlichen Minderung im Ausland führen. Wo kann die Schweiz effizienter reduzieren?
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