Vue aérienne de l’Institut Paul Scherrer. Les mesures ont été effectuées à la source de lumière suisse SLS (bâtiment circulaire au premier plan).
Wissenschaftler haben eine neue Methode entwickelt, die es erlaubt, die elektronische Struktur von Atomen mit Hilfe von Röntgenstrahlung zu erproben. ie Bauteile der uns umgebenden Materialien sind Atome und Moleküle, wobei letztere aus mindestens zwei Atomen zusammengesetzt sind. Die Kräfte, welche diese Bauteile zusammenhalten und somit ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften diktieren, werden durch die elektronische Struktur, also die Art wie die Elektronen in den einzelnen Atomen verteilt sind, bestimmt. Bei der Erforschung der elektronischen Struktur von Materialien mit Hilfe von Röntgenstrahlung wird meistens auf das Mittel der Absorptionsspektroskopie (XAS) zurückgegriffen. Bei dieser Messtechnik wird die Energie der einfallenden Röntgenstrahlung um eine Absorptionskante der zu untersuchenden Probe herum variiert. Mit zunehmender Dicke oder Dichte der Probe spiegelt das während des Energiescans gemessene Signal jedoch immer weniger die eigentliche elektronische Struktur der Atome in der Probe wider. Dieser experimentelle Effekt, "Selbstabsorption" genannt, kann nur bedingt umgangen werden und hat zur Folge, dass die Interpretation der Messdaten mühsam und manchmal nicht zuverlässig ist.
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