Frappanter Unterschied zwischen den Aufnahmen A.1 bis D.1 mit dem herkömmlichen Lichtmikroskop und den Bildern A.2. bis D.2. mit dem hochauflösenden Mikroskop. Die
Synapsen und ihre molekularbiologischen Details sind eigentlich zu klein für eine Untersuchung mit dem Lichtmikroskop. Forschende der Uni Freiburg haben nun aber eine Methode angewendet, dank der man trotzdem einzelne Proteine bei den Verbindungen der Nervenzellen "sehen" kann. Das eröffnet neue Möglichkeiten bei der Untersuchung von Lernund Erinnerungsvorgängen. Super Resolution Microscopy zeigt feinste Details der Synapsen im Gehirn einer Drosophila-Fliege und ermöglich Studien auf molekularer Ebene. Man würde ja nur allzu gerne mal einen Blick in eine menschliche Zelle werfen, in die unendlich komplexe und verschachtelte Maschinerie, die den Körper am Laufen hält. Hinunterzoomen bis auf molekulare Ebene, um zu sehen, wie Proteine und andere Zellbestandteile ihre Arbeit tun. Aber auch mit Hilfe der tollsten Vergrösserungen ist es leider nicht möglich, die biochemischen Akteure in den Blick zu nehmen, aus grundlegenden physikalischen Gründen - die Moleküle sind schlicht zu klein.
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