Vergrösserung einer Elektrospray-Kapillare (links), die Proteine in die Öffnung eines Massenspektrometers überführt (rechts). Mithilfe dieser Technologie analysierten die Forschenden Mitochondrien mit einem für Proteine verschlossenen «Tor» (Cartoon) auf molekularer Ebene.
Ein Forschungsteam hat eine Methode entwickelt, mit der sich importierte mitochondriale Proteine bestimmen lassen. Dies führt zu einem besseren Verständnis von Krankheitsmechanismen, die mit fehlerhaften Zell-Funktionen zusammenhängen. Eukaryotische Zellen enthalten Tausende von Proteinen, die auf verschiedene zelluläre Kompartimente mit spezifischen Funktionen verteilt sind. Ein schweizerisch-deutsches Team um André Schneider vom Departement für Chemie und Biochemie (DCB) Departement für Chemie und Biochemie (DCB) der Universität Bern und Bettina Warscheid von der Universität Freiburg hat die Methode 'ImportOmics' entwickelt. Damit können die Forschenden die Lokalisation von Proteinen bestimmen, die durch 'Pforten' in bestimmte, von Membranen umschlossene Zellkompartimente, die so genannten Organellen, importiert werden. Das Wissen über die genaue Lokalisation der einzelnen Proteine, über den Weg, den sie zurücklegen, um ihr Ziel zu erreichen und über die Zusammensetzung der Zellkompartimente spielt eine bedeutende Rolle beim Verständnis grundlegender Mechanismen der Zellbiologie. Dies ist die Voraussetzung, um Krankheitsmechanismen zu verstehen, die auf fehlerhaften Funktionen in der Zelle beruhen.
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