Archäologinnen und Archäologen untersuchen eine Höhle mit Skelettresten aus der Neusteinzeit in den Pyrenäen. (Bild: Universität Basel, Kurt W. Alt)
Im Vergleich zu Mittelund Nordeuropa kam es auf der Iberischen Halbinsel zu einer rascheren Verschmelzung von eingewanderten Bauern aus dem Nahen Osten und einheimischen Jägern und Sammlern. Dies zeigen DNA-Analysen aus der Jungsteinzeit und frühen Bronzezeit, wie ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Basel in der Zeitschrift 'Scientific Reports' berichtet. Die Populationsund Besiedlungsgeschichte Europas wurde in den letzten Jahren mittels molekulargenetischer Methoden eingehend erforscht. Während frühen Bauern aus Nahost über den Balkan nach Mittelund Südosteuropa einwanderten, gab es für Westeuropa, das über eine mediterrane Route besiedelt wurde, bislang noch keine umfassenden Daten. Archäologen aus der Schweiz, Spanien, Ungarn und Deutschland unter der Leitung von Prof. Kurt W. Alt von der Universität Basel haben nun die Besiedlung Iberiens im Zeitraum zwischen 5700-1500 v. Chr. untersucht. Die Anfänge der Landwirtschaft - und damit verbunden das Ende der Lebensweise als reine Jäger und Sammler - gehen auf der Iberischen Halbinsel bis 5700 v. Chr.
TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT
And extend your reading, free of charge and with no commitment.