Ein Physiker der Universität Bern bei der Installation des Myon Monitors am T2K Experiment.
Neutrinos und Antineutrinos - auch Geisterteilchen genannt, weil sie schwierig nachzuweisen sind - können sich ineinander umwandeln. Die internationale T2K Kollaboration fand nun erste Hinweise, dass die Dominanz der Materie über Antimaterie im Universum durch das unterschiedliche Umwandlungs-Verhalten der Neutrinos und Antineutrinos erklärt werden könnte. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für das Verständnis des Universums. Ein Team von Teilchenphysikern der Universität Bern hat wichtige Beiträge zum Experiment geleistet. Das Universum besteht in erster Linie aus Materie, und der offensichtliche Mangel an Antimaterie ist eine der faszinierendsten Fragen der Wissenschaft. Die T2K-Kollaboration, an der auch die Universität Bern beteiligt ist, hat heute in einem Vortrag am KEK Forschungszentrum in Tsukuba, Japan, verkündet, dass erste Hinweise gefunden wurden, dass mit 95 Prozent Wahrscheinlichkeit die Symmetrie zwischen Materie und Antimaterie (die sogenannte 'CP-Symmetrie') für Neutrinos verletzt ist. Unterschiedliche Transformation von Neutrinos und Antineutrinos.
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