Neuer Abwehrmechanismus gegen Sauerstoffradikale entdeckt

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Das Bild zeigt eine Lösung von isolierter und aufgereinigter Superoxide-Oxidase,
Das Bild zeigt eine Lösung von isolierter und aufgereinigter Superoxide-Oxidase, wie sie im Labor für biochemische Experimente verwendet wurde. Die charakteristische Himbeersaftfarbe erhält das Protein durch zwei sogenannte Hämgruppen, ähnlich dem Hämoglobin, welches dem Blut seinerote Farbe verleiht. © Christoph von Ballmoos
Sauerstoffradikale entstehen als Nebenprodukt, wenn Lebewesen Kohlenhydrate oder Fett verbrennen. Sie stehen unter Verdacht, den Alterungsprozess in Mensch und Tier voranzutreiben und schwere Krankheiten wie Alzheimer oder bestimmte Krebsarten mitzuverantworten. Forschende der Universität Bern und der Universität Stockholm haben nun einen Abwehrmechanismus gegen Sauerstoffradikale entdeckt, der als Ansatz für verschiedene Medikamente dienen könnte. Um Energie zu gewinnen, verbrennen viele Lebewesen Nährstoffe wie Kohlenhydrate oder Fette. In einigen dieser Verbrennungsreaktionen wird in der Zelle Sauerstoff zu Wasser umgewandelt, um die chemische Energie der Nährstoffe als biologische Energie für die Zelle nutzbar zu machen. Allerdings sind diese Reaktionen nicht ganz ungefährlich, können doch Zwischenprodukte auf dem Weg vom Sauerstoff zum Wasser entstehen, sogenannte Sauerstoffradikale, welche für den Organismus schädlich sind. Während sie in geringen Konzentrationen als Botenstoff wirken können oder vom Immunsystem gar als Zellgifte gegen Eindringlinge eingesetzt werden, greifen sie in grösserer Menge die Erbsubstanz (DNA), Eiweisse und Fette an.
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