Satellitenbilder entlarven Grabräuberei

Ausgeraubte Hügelgräber (Satellitendaten). © DigitalGlobe
Ausgeraubte Hügelgräber (Satellitendaten). © DigitalGlobe
Weltweit wird kulturelles Erbe rapide durch Grabräuberei zerstört. Die Beraubung archäologischer Stätten vernichtet die Forschungsgrundlagen zu alten Kulturen - der Verlust von Wissen über deren Herkunft und Identität sind die Folgen. Forschungen der Universität Bern zeigen nun, dass mittels Satellitendaten die fortschreitende Zerstörung archäologischer Stätten verfolgt werden kann. Damit ergibt sich auch erstmals ein Bild des Ausmasses der Grabräuberei in schwer zugänglichen Weltregionen. Vor mehr als zweieinhalb Jahrtausenden begannen sich nomadische Kulturen von Südsibirien bis nach Osteuropa auszudehnen. Ihnen war gemein, dass sie für ihre Toten grosse Hügelgräber errichteten, die sie oftmals mit kunstvoll gefertigten Waffen und filigranem Goldschmuck für das Jenseits ausstatteten. Viele der organischen Materialien sind für Archäologinnen und Archäologen für immer verloren, aber die Artefakte aus Metall blieben erhalten.
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