Jura-Leinkraut (Linaria alpina subsp. petraea). Die gefährdete Art findet sich vor allem im Jura und steht auf der Roten Liste der Schweiz.
Seltene Pflanzen haben eine schwächere Abwehr gegen krankmachende Mikroorganismen als häufigere Pflanzenarten. Die Anfälligkeit gegen Pilze und Bakterien, die im Boden leben, ist also mit ein Grund, wieso seltene Arten selten sind. Dies haben Forschende der Universität Bern herausgefunden - und sind somit der Antwort auf die Frage nähergekommen, die Biologinnen und Biologen seit Darwins Zeiten beschäftigt. Lange wurde angenommen, dass vor allem das Klima und andere Umweltfaktoren ausschlaggebend dafür sind, ob Pflanzenarten in einer Region vorkommen können oder nicht - häufigere Arten scheinen eine grössere Bandbreite an Umweltbedingungen zu tolerieren als seltenere Arten. Ob auch Wechselwirkungen mit anderen Organismen eine Rolle spielen könnten, die Seltenheit von Pflanzenarten zu erklären, wurde bisher kaum untersucht. Forschende des Instituts für Pflanzenwissenschaften der Universität Bern haben nun herausgefunden, dass besonders seltene Pflanzenarten, die in der Natur nur noch an wenigen Standorten zu finden sind, viel stärker durch Bodenorganismen geschwächt werden als häufigere Pflanzenarten. Die Studie wurde im Journal 'Ecology' publiziert.
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