Die Tiefen des Südpolarmeeres verstärkten die Eiszeiten

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Die Berner Forschenden analysierten einen 169 m langen Bohrkern, der vom Forschu
Die Berner Forschenden analysierten einen 169 m langen Bohrkern, der vom Forschungsschiff Joides Resolution im Rahmen des International Ocean Drilling Project (IODP) dem Boden des Südpolarmeeres entnommen wurde. © IODP
Die Eiszeiten sind während der letzten Million Jahre kälter und länger geworden. Dieses bis heute ungeklärte klimatische Phänomen fällt mit einer verlangsamten Umwälzung von oberflächlichen und tiefen Wasserschichten des Südpolarmeeres zusammen, wie eine Studie unter Leitung der Universität Bern zeigt. Dies bestätigt, dass die Antarktis eine zentrale Rolle bei klimatischen Veränderungen spielt. Eine Analyse mariner Sedimente aus über 2 Kilometern Tiefe hat einen wichtigen Anhaltspunkt zur Lösung eines grossen Rätsels der Klimageschichte unseres Planeten geliefert. Die Rede ist von der mittelpleistozänen Wende, die vor rund 1 Million Jahren begann. Damals verlängerten und intensivierten sich die Eiszeiten, und die Zykluslänge stieg von 40 000 auf 100 000 Jahre. Ein Schlüssel zur Erklärung dieser klimatischen Wende wurde nun in den Tiefen des Südpolarmeeres gefunden, wie die Arbeit nahelegt, die in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde.
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