Neuronale Netze ermitteln die Masse von Planeten

Um herauszufinden, wie Planeten entstehen, führen Astrophysikerinnen und Astrophysiker komplizierte und zeitaufwändige Computersimulationen durch. Nun haben Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts PlanetS an der Universität Bern einen völlig neuartigen Ansatz entwickelt, um diese Berechnungen dramatisch zu beschleunigen. Sie verwenden «Deep Learning» mit künstlichen neuronalen Netzwerken - eine Methode, die in der Bilderkennung weit verbreitet ist. Planeten entstehen in Scheiben um junge Sterne, indem sie festes Material und Gas ansammeln. Ob sie zu Körpern wie Erde oder Jupiter anwachsen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise den Eigenschaften der festen Bausteine, dem Druck und der Temperatur in der Scheibe und dem bereits angesammelten Material. Mit Computermodellen versuchen Astrophysikerinnen und Astrophysiker, den Wachstumsprozess zu simulieren und die innere Struktur der Planeten zu bestimmen. Sie berechnen für bestimmte Randbedingungen die Massen der Gashülle eines Planeten.
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