Rätsel um Klimaschock im alten Rom gelöst

Satellitenbildaufnahme der Insel Umnak in der Kette der Aleuten-Inseln, die zum
Satellitenbildaufnahme der Insel Umnak in der Kette der Aleuten-Inseln, die zum Pazifischen Feuerring gehören. Auf der Insel erhebt sich Okmok als breiter Schildvulkan 1073 Meter über dem Meeresspiegel mit einer 10 Kilometer breiten Caldera, die während des Ausbruchs im Jahr im Jahr 43 vor Christus geformt wurde. © NASA Earth Observatory, U.S. Geological Survey, Joshua Stevens
Satellitenbildaufnahme der Insel Umnak in der Kette der Aleuten-Inseln, die zum Pazifischen Feuerring gehören. Auf der Insel erhebt sich Okmok als breiter Schildvulkan 1073 Meter über dem Meeresspiegel mit einer 10 Kilometer breiten Caldera, die während des Ausbruchs im Jahr im Jahr 43 vor Christus geformt wurde. NASA Earth Observatory, U.S. Geological Survey, Joshua Stevens - Ein Vulkanausbruch im Jahr 43 vor Christus hat womöglich zum Untergang der Römischen Republik beigetragen. Das zeigt eine neue Studie mit Beteiligung der Universität Bern. Die grosse Überraschung: Der Vulkan Okmok, der damals das Klima im Mittelmeerraum durcheinanderbrachte, befindet sich am anderen Ende der Welt in Alaska. In der Zeit um Julius Cäsars Tod im Jahr 44 vor Christus, so kann man in historischen Quellen nachlesen, sei es ungewöhnlich kalt gewesen. Das habe in der Mittelmeerregion zu Missernten, Hungersnöten, Seuchen und Unruhen geführt.
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