Über die Verteilung der Artenvielfalt auf unserem Planeten

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Die Studie stellte fest, dass der Beutefang grosser Raubfische in Breitengraden
Die Studie stellte fest, dass der Beutefang grosser Raubfische in Breitengraden der gemässigten Klimazone, und nicht etwa in der Nähe des Äquators, am intensivsten ist. Im Ein Seidenhai. Foto: Phil Simha
Die Studie stellte fest, dass der Beutefang grosser Raubfische in Breitengraden der gemässigten Klimazone, und nicht etwa in der Nähe des Äquators, am intensivsten ist. Im Ein Seidenhai. Foto: Phil Simha - In den offenen Meeren der gemässigten Klimazone machen grosse Raubfische wie Thunfische oder Haie intensiver Jagd auf Beute als in tropischen Gewässern nahe des Äquators. Mit diesem Resultat fordert eine Studie unter der Leitung von Marius Rösti von der Universität Bern eine schon lange bestehende Erklärung für die Verteilung der Artenvielfalt auf unserem Planeten neu heraus. Seit Charles Darwin führen Biologinnen und Biologen die sogenannte 'Biotic interactions'-Hypothese ins Feld um die extreme Artenvielfalt in den Tropen rund um den Äquator zu erklären. Die Hypothese untersucht den Einfluss der Interaktionsstärke zwischen Arten auf die Artenvielfalt. Sie besagt, dass Interaktionen zwischen Arten zunehmen, je näher man dem artenreichen Äquator kommt.
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