Physiker der Universität Basel haben erstmals experimentell belegt, dass es eine negative Korrelation gibt zwischen den beiden Spins eines verschränkten Elektronenpaares aus einem Supraleiter. Für ihre Untersuchung verwendeten sie Spinfilter aus Nanomagneten und Quantenpunkten, wie sie im Wissenschaftsjournal 'Nature' berichten. Die Verschränkung zweier Teilchen ist eines derjenigen Phänomene in der Quantenphysik, die sich kaum mit der alltäglichen Erfahrung vereinbaren lässt. Bei Verschränkung, die Albert Einstein als 'spukhafte Fernwirkung' beschrieben hat, sind bestimmte Eigenschaften zweier Teilchen eng miteinander verbunden, selbst wenn sie weit voneinander entfernt sind. Die Erforschung der Verschränkung bei Lichtteilchen wurde mit dem diesjährigen Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Auch zwei Elektronen können miteinander verschränkt sein - zum Beispiel über ihren Spin. So formieren sich in einem Supraleiter je zwei Elektronen zu sogenannten Cooper-Paaren, in denen die einzelnen Spins verschränkt sind und die für die verlustfreie Stromleitung sorgen.
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