Robotergestützte Mikrochirurgie eröffnet neue Horizonte in der Embryologie

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Durch die Kombination von Biologie und Robotik haben Wissenschaftler der EPFL eine robotergestützte mikrochirurgische Plattform geschaffen, mit der hochpräzise Dissektionen mit mikrometrischer Auflösung durchgeführt werden können, um die Körperbildung von Wirbeltieren während der Embryonalentwicklung besser zu verstehen. Die biologische Entwicklung eines Embryos zu verstehen, ist nicht nur aus Sicht der Grundlagenwissenschaften, sondern auch aus medizinischer Sicht von entscheidender Bedeutung. Wir benötigen jedoch Werkzeuge, die uns bei der Erforschung der Embryonalentwicklung systematisch unterstützen. "Der grundlegende experimentelle Ansatz in der Embryologie ist die Mikrochirurgie", erklärt Andy Oates von der Fakultät für Biowissenschaften an der EPFL. "Früher wurde sie jedoch mit einem Mikroskop und sehr einfachen Werkzeugen wie Kaktusdornen oder geschärften Drahtstücken durchgeführt. Auch unsere natürliche Neigung, mit den Händen zu zittern, macht die Mikrochirurgie für manche Menschen schwierig. Es erfordert eine jahrelange Ausbildung und nur wenige Menschen sind in der Lage, dies zu tun.
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