Forscher haben eine Methode zum 3D-Drucken von Tinte veröffentlicht, die Bakterien enthält, die Kalziumkarbonat produzieren. Der 3D-gedruckte mineralisierte Biokomposit ist beispiellos stark, leicht und umweltfreundlich und bietet eine Reihe von Anwendungsmöglichkeiten, die von Kunst bis hin zu Biomedizin reichen. Die Natur hat eine außerordentliche Fähigkeit, Verbundstoffe zu produzieren, die gleichzeitig leicht und fest, porös und starr sind, wie z. B. Muschelschalen oder Knochen. Die Herstellung solcher Materialien im Labor oder in der Fabrik - insbesondere unter Verwendung umweltfreundlicher Materialien und Verfahren - ist jedoch eine echte Herausforderung. Wissenschaftler des Laboratoriums für weiche Materie an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Technik wandten sich bei der Suche nach einer Lösung an die Natur. Sie entwickelten eine 3D-druckbare Tinte, die Sporosarcina pasteurii enthält: ein Bakterium, das, wenn es einer harnstoffhaltigen Lösung ausgesetzt wird, einen Mineralisierungsprozess auslöst, bei dem Kalziumkarbonat (CaCO3) entsteht.
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