Es muss nicht ein Hurrikan oder ein Tsunami sein - selbst ein dünner Wasserstrahl im Waschbecken löst eine physikalische Schockwelle aus. Nun hat der ETH-Mathematiker Siddhartha Mishra auf dem Supercomputer «Piz Daint» am CSCS einen Weg gefunden, die Schwierigkeiten beim Simulieren stark turbulenter Strömungen zu Überwinden. Dennoch: Streng genommen sind diese Methoden nicht mathematisch präzis. Und: Für einige Phänomene sind sie an ihre Grenzen gestossen. «Normalerweise würde man erwarten, dass eine höhere Auflösung genauere Ergebnisse liefert», sagt Mishra. Anders gesagt: Bezieht man in eine Berechnung mehr einzelne Punkte aus Zeit und Raum ein, sollte der Fehler eigentlich kleiner werden und die berechneten Näherungswerte sollten die Realität besser abbilden. Doch bei stark turbulenten Flüssigkeiten funktioniert das nicht, wie Mishra zeigte.
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