Die Biodiversität ist in Städten höher als im Agrarland - «grüne» Stadtplanung vorausgesetzt

Staub und Gas steigen von Churys Oberfläche auf, während sich der Komet dem sonn
Staub und Gas steigen von Churys Oberfläche auf, während sich der Komet dem sonnennächsten Punkt auf seiner Umlaufbahn nähert. © ESA/Rosetta/NAVCAM
Über den Einfluss der Verstädterung auf die Biodiversität ist wenig bekannt. In einer Studie über sechs Schweizer Städte haben zwei Forscherinnen der Universität Bern gezeigt, dass die Biodiversität von baumbewohnenden Insekten und Spinnen in Städten grösser sein kann als im intensiv genutzten Agrarland. Entscheidend ist jedoch, dass die urbane Landschaft ausreichend Grünelemente bietet. Städte wachsen weltweit rasant: Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt bereits in urbanen Räumen. Als Lebensraum für Tiere und Pflanzen fanden Städte jedoch lange Zeit keine Beachtung. Erst in den letzten Jahren hat sich die Stadtökologie als neue Forschungsdisziplin etabliert. Noch ist jedoch wenig untersucht, wie sich die städtische Biodiversität von jener in ländlichen Gebieten unterscheidet, und welche Mechanismen die Biodiversität innerhalb der Städte bestimmen.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience