Asteroid Vesta enthüllt Überraschendes über die Planetenentstehung
Computersimulationen eines Asteroiden zeigen, dass der Aufbau und die Entstehung von Planeten - auch der Erde - anders sein könnten als bisher gedacht. Die Ergebnisse beruhen auf Modellberechnungen des Berner Center for Space and Habitability (CSH). Planeten entstanden massgeblich durch Kollisionen zwischen Himmelskörpern - nach einem Crash 'schluckten' sie jeweils das fremde Material und wuchsen von ihrer Vorform, den Protoplaneten, immer mehr zu Planeten heran. Asteroiden hingegen sind Kleinkörper, die nicht von den Planeten 'geschluckt' wurden und in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung bestehen blieben. Sie bergen deshalb unschätzbare Informationen zur Entstehung unseres Sonnensystems. Besonders der Asteroid Vesta: Er ist er der einzige bekannte Asteroid, der eine erdähnliche Struktur aufweist - mit einem Kern, einem Mantel und einer Kruste. Computersimulationen des Berner Astrophysikers Martin Jutzi zeigten bereits vor einem Jahr, wie Vesta durch den Zusammenprall mit zwei Meteoriten seine elliptische Form erhielt.


