Astronomie: Rotierendes System von Satellitengalaxien wirft Fragen auf

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Die Galaxie Centaurus A mit ihrem markanten Staubband. Astronomische Beobachtung
Die Galaxie Centaurus A mit ihrem markanten Staubband. Astronomische Beobachtungen ihrer Satellitengalaxien zeigen Eigenschaften, die im Widerspruch zum gängigen kosmologischen Modell stehen. (Bild: Christian Wolf & SkyMapper Team/Australian National University)
Astronomen haben die Verteilung und die Bewegung von Zwerggalaxien im Sternbild Centaurus untersucht. Doch ihre Beobachtungen lassen sich nicht mit dem Standardmodell der Kosmologie in Einklang bringen, das die Existenz von dunkler Materie annimmt. Das berichtet ein internationales Team von Forschern unter der Leitung der Universität Basel im Wissenschaftsmagazin 'Science'. Unsere Milchstrasse ist wie andere grosse Sternsysteme von kleineren Galaxien umgeben, die sie als Satelliten umkreisen. Laut dem Standardmodell, mit dem Astronomen die Entstehung von Galaxien beschreiben, sollten diese Satellitengalaxien zufällig verteilt und ungeordnet die Muttergalaxien umlaufen. Das Standardmodell geht davon aus, dass alle Galaxien überwiegend aus unsichtbarer dunkler Materie bestehen, die aber noch nie direkt nachgewiesen werden konnte. Beobachtungen der Milchstrasse und der Andromedagalaxie widersprechen jedoch dem Modell: Vor wenigen Jahren entdeckten Astronomen dort Satellitengalaxien, die auf scheibenförmigen Ebenen um die grossen Galaxien angeordnet sind und sich gemeinsam im gleichen Drehsinn bewegen.
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