Bessere Kontrastmittel dank Nanopartikeln
Wissenschaftler der Universität Basel haben Nanopartikel entwickelt, die als Kontrastmittel in der Magnetresonanztomographie zum Einsatz kommen können. Im Unterschied zu herkömmlichen Substanzen bieten die neuartigen Nanopartikel rund zehnfach höheren Kontrast und besitzen das Potenzial, auf unterschiedliche Gewebearten zu reagieren. Die Zeitschrift «Chemical » hat die Resultate veröffentlicht. Kontrastmittel verbessern die Darstellung bei bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT). Strukturen im Körper können mithilfe von Kontrastmitteln besser dargestellt werden, jedoch geben herkömmliche Mittel oft keinen ausreichenden Kontrast, um Erkrankungen bereits in sehr frühen Stadien sichtbar zu machen. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Kontrastmittel die spezifische biochemische Umgebung nicht erkennen können. Forschende am Departement für Chemie der Universität Basel haben nun Nanopartikel entwickelt, die als 'intelligente' Kontrastmittel in MRTs zum Einsatz kommen könnten.


