Der Röntgenblick ins Kleinhirn

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Die rote Oberfläche zeigt eine Purkinjezelle mit dem Hauptteil ihres Dendritenba
Die rote Oberfläche zeigt eine Purkinjezelle mit dem Hauptteil ihres Dendritenbaums innerhalb eines mikroskopisch kleinen Ausschnitts des dreidimensionalen Datensatzes. Dieser Ausschnitt entspricht einem Volumen von 300 x 250 x 50 Mikrometer und umfasst etwa 56 Millionen Voxels. (Bild: Universität Basel, Department of Biomedical Engineering)
Forschende der Universität und des Universitätsspitals Basel ist es gelungen, feinste Strukturen des menschlichen Gehirns dreidimensional abzubilden und die Anzahl Purkinjezellen in der Gewebeprobe automatisch zu bestimmen. Dies berichten sie in der Fachzeitschrift «Scientific Reports». Der Mensch besteht aus tausendmal mehr Zellen als die Milchstrasse Sterne besitzt. Es ist deshalb eine grosse Herausforderung, auch nur einen Teil des menschlichen Gehirns in seiner dreidimensionalen zellulären Struktur quantitativ zu erfassen. Durch die Anwendung einer neuartigen Röntgentechnik und der Entwicklung spezifischer mathematischer Filter ist es Dr. Simone Hieber und Prof. Bert Müller vom Department of Biomedical Engineering der Universität Basel gelungen, solche Strukturen zu visualisieren und bestimmte Nervenzellen im Kleinhirn, die Purkinjezellen, automatisch im Gewebe aufzuspüren. Bildgebung durch Phasenkontrast. Für die vorliegende Studie durchleuchteten die Forscher eine rund 40 Kubikmillimeter grosse Gewebeprobe eines menschlichen Hirns mit Synchrotronstrahlung und ermittelten den Phasenschub der Röntgenstrahlung.
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