Fjodor Dostojewskij: Der Basler Slavist Andreas Guski hat die erste deutschsprachige Biografie des russischen Schriftstellers seit über 25 Jahren vorgelegt. ( Ausschnitt aus dem Porträt von Wassilij Perow von 1872. Wikimedia | CC0)
Fjodor Dostojewskij zählt zu den Klassikern der russischen Literaturgeschichte. Seine Biografie ist ebenso spannend wie seine Bücher. Andreas Guski, emeritierter Professor für Slavische Philologie, beleuchtet das Leben des Schriftstellers zwischen Triumph und Arbeitslager, zwischen Erfolg und Spielsucht in einer neuen Biografie. Er lebte ein Leben der Extreme: Mit den 'Armen Leuten' (1846), seinem ersten grossen Prosatext, katapultiert sich der erst 24-jährige Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) an die Spitze der russischen Literatur, mit dem 'Doppelgänger' aus demselben Jahr droht dem Senkrechtstarter dann gleich wieder der Absturz. Nur drei Jahre später wird er aus politischen Gründen verhaftet, zum Tode verurteilt und in allerletzter Minute begnadigt. Nach zehn Jahren Exil in Sibirien beginnt er sein literarisches Comeback. Von Schulden erdrückt, flieht er vor seinen Gläubigern ins Ausland, vor der materiellen Not ins Glücksspiel.
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