Freude in der Hirnforschung: Das visuelle System der Fruchtfliege ist entschlüsselt

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130 Zellen in einem Fruchtfliegenhirn sorgen für Freunde in der Forschung: Es handelt sich dabei um das gesamte visuelle Netzwerk der Drosophila melanogaster , das kürzlich von Biologieprofessor Simon Sprecher und dessen Arbeitsgruppe komplett entschlüsselt wurde. Die neuen Daten unterstützen die Hirnforschung auf dem Weg zu einem besseren Verständnis des Gehirns. Kleiner Schritt mit grosser Wirkung: Erstmals ist es einem Forschungsteam gelungen, das visuelle System im Gehirn der Fruchtfliegenlarve in seiner Gesamtheit zu entschlüsseln, das heisst, ein ganzes in sich geschlossenes Netzwerk aus synaptischen Verbindungen. Diese Verbindungen, die sogenannten Synapsen, entstehen nicht zufällig, sondern formen kleinere und grössere Netzwerke, die wiederum miteinander in Kontakt stehen. Konkret umfasst das sogenannte Konnektom (in sich geschlossenes Netzwerk), das von Biologieprofessor Simon Sprecher und seiner Arbeitsgruppe entschlüsselt wurde, 130 Zellen, also rund sechs Prozent des gesamten Larvengehirns der Fruchtfliege ( Drosophila melanogaster ) mit 2000 Zellen. Im Vergleich dazu: Das Gehirn der adulten Fliege weist etwa 150'000 Zellen auf und das menschliche Gehirn vermutlich rund 80 Milliarden Zellen. Google Maps fürs Gehirn - Ziel der Entschlüsselung von verschiedenen Netzwerken ist es, eine komplette Karte des Gehirns anlegen zu können.
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