Künstliche Intelligenz ermöglicht die Entdeckung neuer Materialien

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Die Matrix visualisiert die Bildungsenergie - ein Indikator für die Stabilität -
Die Matrix visualisiert die Bildungsenergie - ein Indikator für die Stabilität - von rund zwei Millionen möglichen Verbindungen: Jedes Pixel entspricht einem der 2 Millionen Kristalle, die aus je vier chemischen Elementen bestehen. Je nach Kombination der Elemente weisen sie einen hohen (rot) oder tiefen (blau) Energiewert auf. Zwei Elemente sind vertikal und horizontal spezifiziert; jede Box enthält nochmal eine entsprechende Auflösung für die beiden weiteren Elemente. (Bild: Universität Basel, Departement Chemie)
Mit Methoden der künstlichen Intelligenz haben Chemiker der Universität Basel die Eigenschaften von rund 2 Millionen Kristallen berechnet, die aus vier verschiedenen chemischen Elementen zusammengesetzt sind. Dabei konnten die Forscher 90 bisher unbekannte Kristalle identifizieren, die thermodynamisch stabil sind und als neuartige Werkstoffe in Betracht kommen. Das berichten sie in der Fachzeitschrift «Physical Review Letters». Elpasolith ist ein glasiges, transparentes, glänzendes und weiches Mineral mit kubischer Kristallstruktur. Erstmals entdeckt im El Paso County (USA), kann man es in den Rocky Mountains, in Virginia oder in den Apenninen finden. In experimentellen Datenbanken ist Elpasolith einer der häufigsten Kristalle, der aus vier verschiedenen chemischen Elementen besteht. Je nach ihrer Zusammensetzung können Elpasolithe metallische Leiter, Halbleiter oder Isolatoren sein, und manchmal können sie auch Licht emittieren, wenn sie Strahlung ausgesetzt werden.
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