
Acht Professorinnen und Professoren der EPFL wurden vom Europäischen Forschungsrat im Rahmen des Projektaufrufs 2024 für "ERC Advanced Grants" ausgewählt.
Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat am Dienstag, den 17. Juni, die wissenschaftlichen Projekte bekannt gegeben, die von den neuesten "Advanced Grants" im Rahmen des Horizon Europe Programms der Europäischen Union profitieren werden. Die Fördermittel in Höhe von insgesamt 721 Millionen Euro werden an 281 Forscherinnen und Forscher in ganz Europa vergeben, darunter acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der EPFL.
Die Ausschreibung für diese Fördermittel stand zum ersten Mal, seit die Schweiz als nicht mit Horizont Europa assoziiertes Drittland gilt, auch helvetischen Einrichtungen offen. Da sie sich auf die Projektausschreibung 2024 beziehen, werden diese Vorschläge vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SEFRI) finanziert.
"Die Teilnahme am ’Advanced Grant’-Wettbewerb ist ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zur vollständigen Wiedereingliederung der Schweizer Wissenschaftsgemeinschaft in Horizon Europe", freut sich Ambrogio Fasoli, akademischer Vizepräsident und Provost der EPFL. "Wir freuen uns sehr, dass acht von unseren Wissenschaftlern eingereichte Projekte ausgewählt wurden, da der ERC ein Barometer für die Wettbewerbsfähigkeit der Wissenschaftler auf europäischer und globaler Ebene ist."
Proteine, Computersicherheit und Halbleiter
Die ausgewählten Forschungsprojekte der EPFL decken ein breites Spektrum an Themen ab: von neuronalen Netzen über die Sicherheit von Computersystemen bis hin zum Engineering von Proteininteraktionen, einer neuen Generation von Halbleitern oder der Biogenese von Zentriolen.
Herzlichen Glückwunsch an Anastasia Ailamaki, Camille-Sophie Brès, Pierre Gönczy, Elison Matioli, Kirsten Moselund, Mathias Payer, Francesco Stellacci und Lenka Zdeborová.
Die Gewinner und Gewinnerinnen der EPFL des ERC Advanced Grant 2024:
Anastasia Ailamaki vom Labor für Systeme und Anwendungen der Massendatenverarbeitung (IC), für das Projekt "A principled approach to resource optimization through declarative data systems".
Camille-Sophie Brès vom Laboratoire de systèmes photoniques (STI) für das Projekt "Chip-scale harmonic-generation based narrow-linewidth accordable visible light sources" (Chip-scale harmonic-generation based narrow-linewidth accordable visible light sources).
Pierre Gönczy vom Laboratoire de biologie cellulaire et développementale (SV), für das Projekt "Building an organelle from scratch: deciphering de novo centriole biogenesis".
Elison Matioli vom Laboratoire de dispositifs semiconducteurs de puissance (STI) für das Projekt "Polarization-engineered Wide-band-gap Electronic Devices - A ground-breaking semiconductor platform for efficient electronics".
Kirsten Moselund vom Laboratoire de nanophotonique et d’optoelectronique intégré (EPFL, STI) und vom Laboratory for Nano and Quantum Technologies (Paul Scherrer Institut) für das Projekt, "Neuromorphic photonics and III-V Electro-Optic modulators for random lasing Networks" (Neuromorphische Photonik und III-V Elektro-Optik-Modulatoren für zufällige Leasing-Netzwerke).
Mathias Payer vom HexHive Laboratory (IC) für das Projekt "LEAst Privilege compartmentS".
Francesco Stellacci vom Laboratoire des nanomatérieux supramoléculaires et interfaces (STI) für das Projekt, "Engineering Protein Interactions Using Small Molecules".Lenka Zdeborová vom Laboratory of Statistical Physics of Computational Systems (IC/SB), für das Projekt "Statistical Physics of Attention and Sequence Modelling with Neural Networks".

