Neuronale Stammzellen im ausgewachsenen Hippocampus einer Maus. Grün: Die Stammzellen und ihre Nachkommen exprimieren Protein. Magenta: Die Stammzellen des Hippocampus produzieren neue Neuronen. Blau: Ausgereifte Granularzellen. (Bild: Universität Basel, Departement Biomedizin)
Bisher wurde angenommen, dass die Entwicklung von Stammzellen von der Umgebung abhängt, in die sie eingebettet sind. Ein Forscherteam der Universität Basel beschreibt erstmals einen Prozess, nach dem neuronale Stammzellen im Hippocampus ihr Schicksal selbst über das Protein Drosha regulieren. Die Zeitschrift Cell Stem Cell hat die Resultate veröffentlicht. Stammzellen sind nicht spezialisierte Zellen, die das Potenzial haben, sich in alle Zelltypen des menschlichen Körpers auszudifferenzieren. Normalerweise entwickeln Stammzellen jedoch nur solche Zelltypen, die zum jeweiligen Organ passen, in dem sie angesiedelt sind. Derzeit wird angenommen, dass die Stammzellendifferenzierung von ihrem Umfeld, der sogenannten Nische, kontrolliert wird. Stammzellen erhalten und interpretieren demnach bestimmte Faktoren, welche in ihrer Nische vorhanden sind und die Ausdifferenzierung in bestimmte Zelltypen steuern.
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